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Anfangsverdacht auf Insolvenzverschleppung.

Staatsanwälte ermitteln in Allgäuland-Affäre

Die Affäre um die Allgäuland-Käsereien hat möglicherweise ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Ravensburger bestätigte gestern auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Insolvenzverschleppung.

28.01.2012

Von WEB

Ravensburg Tätig geworden ist die Staatsanwaltschaft nach einer anonymen Anzeige, die bei der Staatsanwaltschaft Ulm eingegangen und zuständigkeitshalber an die Behörde in Ravensburg weitergeleitet worden war.

Die überschuldete Allgäuland-Käsereien GmbH war im November 2011 vom deutsch-skandinavischen Molkerei-Konzern Arla Foods zum symbolischen Preis von 1 EUR aufgekauft worden. Nach Informationen eingeweihter Kreise, die von Arla weder bestätigt noch dementiert worden waren, beliefen sich die Schulden zuletzt bei 70 Mio. EUR.

Wie der letzte Allgäuland-Aufsichtsratsvorsitzende Kuno Rumpel sagte, konnte das Unternehmen schon 2002 die Milchpreiszahlungen an ihre Bauern nicht mehr aus dem operativen Geschäft erwirtschaften. Die Unternehmensführung habe die Liquidität nur durch zweifelhafte Stützgeschäfte mit Tochterfirmen wie der Karlsruher Molkerei-Zentrale Südwest eG und des Molkeverarbeiters Milei GmbH Leutkirch aufrecht halten können. Nach dem Scheitern von Sanierungsversuchen sei Allgäuland spätestens im Frühjahr 2011 hoffnungslos überschuldet gewesen.

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Erstellt:
28. Januar 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
28. Januar 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. Januar 2012, 12:00 Uhr

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