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Staat macht 18,5 Milliarden Euro Plus

25.08.2016
  • AFP

Wiesbaden. Die brummende Konjunktur hat dem deutschen Staat im ersten Halbjahr einen Haushaltsüberschuss von 18,5 Milliarden Euro beschert. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung profitierten weiter von einer günstigen Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie einer moderaten Ausgabenpolitik, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Der Bund der Steuerzahler forderte „spürbare“ Erleichterungen für die Bürger etwa durch Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Angesichts des hohen Überschusses sei es „höchste Zeit“ für Entlastungen.

Knapp die Hälfte des Überschusses entfiel den Statistikern zufolge auf den Bund, der 9,7 Milliarden Euro mehr einnahm als er ausgab. Die Länder erzielten einen Überschuss von 0,4 Milliarden Euro, die Gemeinden machten ein Plus von 2,5 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung verbuchte einen Einnahmeüberschuss in Höhe von 5,9 Milliarden Euro. Den Angaben zufolge ergibt das Gesamtplus von 18,5 Milliarden Euro bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt eine Überschussquote von 1,2 Prozent.

Die Einnahmen des Staates erhöhten sich den Angaben zufolge im ersten Halbjahr 2016 auf 692,9 Milliarden Euro – ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Ausgaben machte sich weiter die Flüchtlingskrise bemerkbar. Sie erhöhten sich um 3,6 Prozent auf 674,4 Milliarden Euro.

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25.08.2016, 06:00 Uhr
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