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Kommentar

Spott ist nicht angebracht

Noch unkt Post-Chef Frank Appel: "Es ist schön, wenn sich Unternehmen für unseren Markt interessieren." Aber mit dem Spaß könnte es in nicht allzu ferner Zukunft vorbei sein.

10.03.2016
  • THOMAS VEITINGER

Denn Amazon - das Appel verspottet - ist nicht nur irgendein Kunde. Es ist der wichtigste Kunde der Deutschen Post. Die Zuversicht der Bonner fußt vor allem auf einem wachsenden Paketmarkt in Deutschland. Wenn nun Amazon die Auslieferung selbst in die Hand nimmt, wird dies Konsequenzen für den ehemaligen deutschen Monopolisten haben.

Der US-Konzern greift für die Auslieferung auf lokale Logistikunternehmen zurück, baut Verteilzentren, liefert am selben Tag aus, will die Zeit von Bestellung bis Übergabe der Ware auf wenige Stunden verkürzen. Möglicherweise rollen bald eigene Kleinlaster durch die Straßen, wie in den USA. Dort wird auch mit dem Transport durch private Fahrer experimentiert - Taxidienst Uber lässt grüßen. Spätestens wenn es vollautomatische Autos gibt, könnten Privatwagen Kunden ansteuern.

Außerdem plant Amazon vollautomatische Packstationen, die es in Großbritannien bereits gibt.

"Völlig entspannt und unaufgeregt" sollte Appel nicht sein: Das Internet hat mit E-Mail und WhatsApp schon seinen Briefmarkt radikal dezimiert.

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10.03.2016, 08:30 Uhr
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