Tausende säumen den Neckar in Tübingen

Sportwissenschaftler siegen beim Stocherkahnrennen

Das Tübinger Stocherkahnrennen 2011 ist entschieden: Im halsbrecherischen Lauf um den Titel konnte sich am Donnerstagnachmittag ganz deutlich die Fachschaft der Sportwissenschaftler durchsetzen. Maue Wetteraussichten und Pfingstferien konnten dem Publikumsmagneten nichts anhaben.

23.06.2011

Von tol

Tübingen. Nach dem schweren Gewitter am Mittwochabend war das Wetter am Donnerstag dann doch überraschend gut für das Stocherkahnrennen in Tübingen. Tausende Zuschauer säumten den Neckar, um die Mannschaften beim Wettstochern zu erleben.

So siegten die Sportwissenschaftler beim Stocherkahnrennen 2011
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So siegten die Sportwissenschaftler beim Stocherkahnrennen 2011 --

02:35 min

Schon gegen 11 Uhr waren die besten Plätze in Flussnähe belegt. Bis 12 Uhr waren Eberhardsbrücke und Neckarinsel gut gefüllt, die Zuschauer konnten die Stocherteams beim Kostümwettbewerb gemütlich den Neckar hinauf stochern sehen.

Die Strecke führte von der Brücke beim Freibad zur Eberhardsbrücke und zurück. Nach einem leicht verspäteten Start legten die knapp 60 Mannschaften los. Zuerst ging es flussabwärts, dann um die Mittelsäule der Neckarbrücke und im anderen Neckarärmel wieder flussaufwärts.

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Als jährlicher Höhepunkte an Fronleichnam lockt das Stocherkahnrennen an den Neckar

Obwohl Pfingstferien waren und das Wetter nach dem Unwetter am Mittwoch als unsicher galt, kamen tausende Zuschauer an den Neckar.

In Scharen kamen die Leute auf die Neckarinsel. Geduldig sein musste man bei dem Gedränge.

Die besten Plätze an der Neckarinsel waren schnell besetzt. Schon vor der Kostümschau um 12 Uhr war es voll.

Das spätere Siegerteam, die Sportwissenschaftler, präsentieren ihr Kostüm.

Stocher-Pharao samt Untergebenen.

Das Guantanamo-Boot mit "Freedom" von DJ Bobo als Begleitmusik.

Das Difäm nutzte die Kostümschau als Plattform.

Robin Hoods auf dem Wasser.

Auch Wasser-Beobachtungsorte waren begehrt.

Die Stocherkähne rückten vereinzelt an.

Das Siegerteam war so viel schneller, dass es den Sockel der Eberhardsbrücke schnell umrunden konnte.

Anstrengend schien es nicht zu sein.

Die zweiten am Nadelöhr hatten auch noch Platz.

Dahinter wurde es schon enger.

Die dritten am Nadelöhr kamen zuerst noch gut durch, nach der Umrundung hatten sie etwas mehr zu kämpfen.

Und dann ist der Pulk auch schon da, die ersten Kähne stehen quer.

Da das Wasser niedrig ist, war aussteigen und schieben oder ziehen möglich.

Auch die Neckarbrücke war schon früh voll.

Nach der Umrundung ging es weiter Neckaraufwärts.

Der Neckarmaier war ein guter Beobachtungsposten.

Wenn auch nicht so nah dran, wie auf der Neckarbrücke.

Das Siegerteam hatte einen solchen Vorsprung, dass es schon um die Säule herum war, bevor es dort wie jedes Jahr richtig eng wurde und die Massen sich durch das Nadelöhr quetschen. Entsprechend liefen die getigerten Sportwissenschaftler Minuten vor den Verfolgern ein. Auf Platz zwei landete das Team Oktopus und dahinter das Team zwei des Stocherkahnvereins.

Das Siegerteam hatte einen deutlichen Vorsprung.

Dieses Jahr wurde das Rennen von den Alten Straßburger Burschenschaft Germania ausgerichtet, die vergangenes Jahr das Schlusslicht bildete. Am Donnerstag waren Stocherer der Akademischen Verbindung Guestfalia die langsamsten - und zwar deutlich. Neben Lebertran, den sie zur Strafe vor Ort trinken mussten - mindestens ein halber Liter pro Matrose - muss die Verbindung im kommenden Jahr das Stocherkahnrennen ausrichten.

Einen ausführlichen Bericht gibt es am Freitag im TAGBLATT.

Zum Artikel

Erstellt:
23. Juni 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Juni 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juni 2011, 12:00 Uhr

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