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Ganz Unten

Sportwagenfahrer: Bitte gaaaanz leise!

Es gibt Menschen , die auf Weihnachtsmärkte gehen und sich freuen, wenn „Last Christmas“ läuft – mit maximalem Sound, versteht sich. Fußballspiele können sie nur genießen, wenn sie im Stadion mitten im Fanblock stehen. Sie fahren natürlich Auto – wobei sie es lieben, mit quietschenden Reifen durch die Kurven zu jagen und den Motor beim Kavalierstart an der Ampel aufjaulen zu lassen.

05.11.2018

Von MICHAEL GABEL

Foto: ©Rasta777/Shutterstock.com

Berlin. Alles nach der Devise: Spaß macht, was laut ist. Für sie muss es ein schwerer Schlag sein, was jetzt das saarländische Umweltministerium plant: das Verbot von besonders lärmintensiven Sportwagenauspuffen.

Natürlich haben sie irgendwie auch Recht, die Liebhaber der sportlichen Fahrweise. Gehören nicht die Porsches und Ferraris zu unserem Kulturgut? Wollen wir wirklich, dass sie wie ein VW Passat klingen? Und was könnte als Nächstes verboten werden: das Hundebellen, das Kindergeschrei im Schwimmbad? Manch einer hätte es wahrscheinlich sogar gern, wenn Tiger im Zoo aus Lärmschutzgründen nur noch wie Kätzchen miauen dürfen.

Nein. Die Freiheit muss verteidigt werden, ungestört röhren und knattern zu dürfen. Sollte der Gesetzgeber doch aktiv werden, böte sich eine interessante Alternative an. Sportwagenfahrer könnten ihre Motoren- und Auspuffgeräusche per Kopfhörer auf die Ohren gespielt bekommen. Klingt wie echt – und schont die Nerven der Mitbürger.

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Erstellt:
5. November 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
5. November 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. November 2018, 06:00 Uhr

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