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Kindgemäß: Jim Knopf und sein Freund Lukas. Foto: Warner




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05.01.2018

Von MAGDI ABOUL-KHEIR

Ulm. Das ehrwürdige Erzählkino und der Popcorn-Blockbuster: Steven Spielberg liebt seit jeher beide Spielarten des Films. Doch jetzt setzt er einen drauf. Besser gesagt: zwei. Innerhalb weniger Wochen starten in diesem Jahr gleich zwei Spielberg-Streifen: im Februar der Oscar-Kandidat „Die Verlegerin“, ein Stück Politkino mit Tom Hanks und Meryl Streep, und im April die virtuelle Retro-Schatzjagd „Ready Player One“. Beides könnten Highlights des Kinojahrs 2018 werden.

Im Oscar-Rennen muss sich Spielberg mit „The Shape of Water“ messen, Guillermo del Toros im Kalten Krieg spielende Liebesgeschichte zwischen einer stummen Bürokraft und einem Wassermann. Auch der Film startet in Deutschland im Februar.

Apropos Wassermann: DC Comics bringen zum Jahresende „Aquaman“ ins Kino. Und natürlich klotzt auch Marvel 2018 mit Comic-Filmen: mit „Black Panther“ (Februar), dem Mega-Ensemble-Kracher „Avengers: Infinity War“ (April) sowie „Ant Man and the Wasp“ (August). Politisch unkorrekte Comic-Action gibt es mit dem zweiten „Deadpool“-Streich (Juni), die X-Men mutieren in „Dark Phoenix“ (November) wieder um die Wette.

Rocky und Tierwesen

Fast alle diese Filme sind Fortsetzungen, überhaupt leidet das Kino 2018 unter schlimmer Sequelitis. Bei „50 Shades of Grey“ (Februar) sind aller anzüglicher Dinge drei, die Sch’tis machen derweil Paris unsicher (März), in „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (Juni) sind wieder die Dinos los. Zum sechsten Mal heißt es „Mission: Impossible“ (August), die „Phantastischen Tierwesen“ (November) verunsichern zum zweiten Mal die Muggel-Welt. Und Sylvester Stallone gibt in „Creed 2“ zum Jahresende Rocky Balboa: zum achten Mal! Auch „Mamma Mia“ (Juli) geht Abba-mäßig weiter: „Here We Go Again“, diesmal sogar mit Cher.

Von Scarface (August) über Robin Hood (September) bis zum Grinch (November): Manche Geschichten lohnen sich offenbar, immer wieder erzählt zu werden. Nach vielen Jahren sieht sogar wieder mal ein Mann Rot: Bruce Willis in „Death Wish“ (März).

Nicht nur rot, sondern kunterbunt sind die populären Trickfilme. Dabei hält 2018 zwei ausnahmsweise sehnsüchtig erwartete Fortsetzungen bereit: „Die Unglaublichen“ (Juni) kehren zurück, und „Ralph reicht’s“ (November) auch zum zweiten Mal. Kein Kinderfilm, dennoch animiert ist Wes Andersons neuester Streich „Isle of Dogs“, mit dem er die Berlinale eröffnet und der dann im Mai in die Kinos kommt.

Barbie auf der Leinwand

Disneys Zeichentrickheldin Mulan wird derweil im Realfilm zum Leben erweckt (November), Barbie zieht’s auf die große Leinwand (August). Auch Mary Poppins schwebt nach vielen Jahren erneut heran (Dezember).

Und obwohl „Episode VIII“ noch im Kino läuft, kündigt sich bereits ein weiteres Star-Wars-Abenteuer an. In „Solo“ (Mai) gibt Alden Ehrenreich den jungen Han Solo, „Game of Thrones“-Star Emilia Clarke macht auch mit.

Die Zukunft ist also weiblich? Vielversprechend sehen die Trailer zu dem Mystery-Thiller „Auslöschung“ (Februar) mit Natalie Portman und das Zeitparadoxon-Abenteuer „A Wrinkle in Time“ (März) unter anderem mit Oprah Winfrey (!) aus. „Ocean’s Eight“ (Juni) bietet ein Gaunerstück mit weiblicher Top-Besetzung: Sandra Bullock, Helena Bonham Carter, Cate Blanchett, Anne Hathaway und Rihanna. Und mit Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander lässt sich in „Tomb Raider“ (März) auch eine tolle neue Lara Croft bestaunen.

Das deutsche Kino fackt nicht mehr Göhte, sondern setzt erstmal auf Moritz Bleibtreu in dem Thriller „Nur Gott kann mich richten“ (Ende Januar) und auf den zeitlosen Charme Jim Knopfs (März). Der Komödie vorerst abgeschworen hat Michael Bully Herbig: In „Ballon“ (September) schildert er die spektakuläre Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel aus der DDR mit einem selbstgebauten Heißluftballon.

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Erstellt:
5. Januar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Januar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Januar 2018, 06:00 Uhr

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