Coronavirus

Spahn gegen Restaurant-Öffnung

Gesundheitsminister kritisiert indirekt Lockerungen im Südwesten.

15.05.2021

Von AFP

Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat trotz sinkender bundesweiter Neuinfektionszahlen mit dem Coronavirus weiter zur Vorsicht gemahnt. Wenn es nun etwa in der Gastronomie zu Öffnungen komme, solle dies zuerst in den Außenbereichen geschehen, sagte er. Die Innengastronomie solle erst bei einer Inzidenz von unter 50 wieder starten, fügte Spahn hinzu. Dort säßen Menschen ohne Maske länger auf engem Raum zusammen. „Das ist genau die Mischung, die es diesem Virus leicht macht, sich zu verbreiten“, sagte der Gesundheitsminister.

Damit kritisierte er indirekt den Vorstoß Baden-Württembergs, auch die Innengastronomie zu öffnen, wenn in einem Landkreis die Inzidenz unter 100 liegt. Das gilt etwa in Freiburg und Heidelberg, wo von morgen an Gaststätten öffnen können.

Bei den Impfungen gab es mit 1,35 Millionen am Mittwoch einen neuen Tagesrekord. Dies sei ein „großer Schritt nach vorn“, schrieb Spahn auf Twitter. Angesichts der bevorstehenden Aufhebung der Priorisierung mahnte Spahn zur Geduld. Die Maßnahme bedeute nicht, dass sofort alle geimpft werden könnten, sagte Spahn in Quakenbrück. „Wir werden schon noch einige Wochen brauchen.“ Die Arztpraxen „müssen das auch handeln können“. Spahn selbst ließ sich am Freitag mit dem Impfstoff von Astrazeneca immunisieren. afp

Kommentar und Südwestumschau

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Erstellt:
15. Mai 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Mai 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2021, 06:00 Uhr

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