Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Venezuela

Sozialistische Katastrophe

12.05.2018

Von HELMUT SCHNEIDER

Ulm. In dem südamerikanischen Land Venezuela spielt sich seit geraumer Zeit ein wirtschaftliches und politisches Drama ab. Allein die Preissteigerungsrate von 13?800 Prozent übersteigt jede Vorstellung. Dass die ökonomische Katastrophe in Venezuela in Europa kaum thematisiert wird, liegt nicht nur daran, dass das Land klein und weit weg ist. Venezuela ist ein Beispiel mehr für die geplatzten Träume von der Alternative zum bösen Kapitalismus. Linke aller Länder gestehen sich das nur ungern ein.

Was Hugo Chávez mit seinem „Sozialismus im 21. Jahrhundert“ begonnen hatte, fand in kapitalismuskritischen Kreisen begeisternden Beifall. Dabei steuerte Chávez mit seiner Verstaatlichungspolitik von Anfang den Kurs, der zum späteren wirtschaftlichen Crash führen musste. Historische Beispiele dafür gibt es genug, Ausnahmen bislang keine einzige.

Das ist der Grund, weshalb Venezuela von grundsätzlicher Bedeutung ist. Die Wirtschaft ist nicht mal mehr in der Lage, die Bevölkerung zu ernähren. Die Massenflucht in die Nachbarstaaten hält an, die Währung ist nichts mehr wert. Und das in einem Land, das zu den reichen der Welt zählen könnte: Venezuela sitzt auf den zweitgrößten Ölvorkommen.

Der Verfall des Ölpreises hat die wirtschaftliche Misere nur beschleunigt. Verschuldet hat sie das sozialistische Missmanagement.

Zum Artikel

Erstellt:
12. Mai 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Mai 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Mai 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+