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WM 2006: Heute Untersuchungsbericht

Sommermärchen wird durchleuchtet

Kommt heute Licht ins Dunkel? In Frankfurt präsentiert die Kanzlei Freshfields Einzelheiten rund um die Vergabe der Fußball-WM 2006 in Deutschland.

04.03.2016
  • SID

Frankfurt. Steigenberger Hotel Frankfurt, Salon 3 und 4, 13.30 Uhr: In den Sommermärchen-Skandal, der um die Jahrtausend-Wende in dunklen Hinterzimmern begann, soll heute endlich Licht gebracht werden. Nach monatelanger Wühlerei im DFB-Schmutz präsentieren die internen Ermittler der Kanzlei Freshfields endlich die Ergebnisse, vor denen die WM-Macher um Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach zittern. Immer neue Details über die vermeintlich gekaufte Vergabe des "Sommermärchens" lassen Schlimmes befürchten.

"Wir werden spannende Stunden vor uns haben", sagte DFB-Interimspräsident Rainer Koch nach der gestrigen Präsidiumssitzung: "Und dann hoffentlich auch gemeinsam feststellen können, dass der DFB unter Inanspruchnahme der neutralen Rechtsanwaltskanzlei Freshfields hier umfassend und transparent nach besten Kräften diese Vorgänge rund um die Zahlung der 6,7 Millionen Euro aufgeklärt hat." Koch betont, "dass der gesamten Öffentlichkeit der Bericht zur Verfügung gestellt wird. Dann kann sich jeder ein Bild machen. Mir war immer wichtig, dass wir transparent vorgehen und deutlich machen, dass klar, sauber, und in aller Sachlichkeit aufgeklärt wird".

Antworten geben wollen heute Freshfields-Anwalt Christian Duve und die aktuelle und künftige Verbandsspitze mit den Interimspräsidenten Rainer Koch und Reinhard Rauball sowie dem designierten DFB-Chef Reinhard Grindel. Der Außerordentliche Bundestag, bei dem Grindel am 15. April in Frankfurt gewählt werden soll, wurde gestern offiziell vom Präsidium einberufen. Im April wird wohl auch Friedrich Curtius als neuer Generalsekretär bestätigt.

Diejenigen, die damals verantwortlich waren, werden heute fehlen. "Ich persönlich lasse mir nicht nehmen, dass wir eine tolle WM organisiert haben mit Franz Beckenbauer, Fedor Radmann, Horst R. Schmidt und Wolfgang Niersbach", sagte der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger, der die Lawine im vergangenen Herbst mutmaßlich erst ins Rollen gebracht hat. Sein Nachfolger Wolfgang Niersbach stolperte nach einer diffusen Pressekonferenz im Anschluss an die Enthüllungen selbst über seine Erklärungsversuche, die danach durch immer neue Medienberichte in Frage gestellt wurden, und musste zurücktreten.

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04.03.2016, 08:30 Uhr
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