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Land am Rand

Soko Tierleben

Tierisch viel zu tun hatten die Polizeibeamten im Kreis Freudenstadt, Böblingen und Emmendingen. Drei Einsätze riefen die Gesetzeshüter auf den Plan, bei denen die Täter alle eines eint: Ein Geständnis ist von ihnen nicht zu erwarten.

18.07.2018

Von NADINE VOGT

Immer noch auf der Flucht: Ein Känguru aus Kenzingen wird steckbrieflich gesucht (Abb. ähnlich). Foto: Uli Deck/dpa

Ulm. Versuchte Täuschung: Bewegungslos, Zunge ausgestreckt: So hat eine Frau auf einer Weide in Loßburg eine Kuh liegen sehen – und für tot gehalten. Sie rief die Polizei, die schnell vor Ort war. Und just, als sich Freund und Helfer näherten, stand sie auf und fing an zu fressen. „ Polizei weckt totgeglaubte Kuh“ heißt es in der Pressemitteilung. Und weiter: das Tier „habe wohl nur geschlafen“. Oder ist's doch auferstanden?

Hausfriedensbruch: Unbekannte Geräusche, ein merkwürdiges Kratzen: Weil Nachbarn Einbrecher im Haus gegenüber vermuteten, wählten sie die 110. Eine „stachelige Überraschung“ erwartete die Beamten in Waldenbuch. Den Hausfriedensbruch hatten zwei Igel begangen, die in einen Schacht gefallen waren. Von der Polizei wurden sie aus ihrer misslichen Lage befreit.

Auf der Flucht: Ausbruch vor vier Wochen, seitdem fahnenflüchtig: Die Schwarzwälder Polizei konnte in der Causa Känguru aus Kenzingen noch keinen Fahndungserfolg vermelden. Immer mal wieder wurde das Wallaby-Männchen gesichtet, doch festsetzen konnte es bislang noch niemand.

Kuh, Igel, Känguru – wir sind gespannt, welches Tier als nächstes straffällig wird. Nadine Vogt

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Erstellt:
18. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2018, 06:00 Uhr

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