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Bundesliga

Sogar die Gegner haben Mitleid

1. FC Köln steht nach fünf Pleiten und stetigem Ärger um den Videobeweis mit dem Rücken zur Wand.

22.09.2017
  • DPA

Verunsichert und verpfiffen stürzt der 1. FC Köln in den Abstiegskampf – und nach dem erneuten Ärger mit dem Video-Schiedsrichter hatte sogar der Gegner Mitleid. „Ich habe absolutes Mitgefühl mit den Kölnern“, sagte Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac nach dem 1:0-Sieg im Rheinland.

Drei Tage nach dem 0:5 bei Borussia Dortmund haderten die Kölner derweil erneut mit den Video-Assistenten. Erneut zurecht. Und weil der FC derzeit auch mit seinen Leistungen wenig Hoffnung macht, schwankt die Stimmung rund ums Geißbockheim nach dem zweitschlechtesten Saisonstart der gesamten Liga-Historie zwischen Entsetzen, Frust, Wut und Ratlosigkeit.

Sportchef Jörg Schmadtke trat mit der festen Überzeugung vor die Mikrofone, „nicht viel über den Schiedsrichter zu reden“. Doch sein Frust musste raus. „Jeder hat die Situationen gesehen und kann sich seinen Reim drauf machen. Da muss ich nicht als Schlauberger um die Ecke kommen und als Oberschiedsrichter der Nation agieren“, sagte er.

„Auf dem Platz kann ich es noch so ein bisschen nachvollziehen, auch wenn ich mich da schon wundere, warum wir die Dinge relativ klar und eindeutig bewerten können. Wenn man Fernsehbilder hinzuziehen kann, fällt es schwer, das zu verstehen.“

Nach dem entscheidenden Elfmeter zum 1:0 durch Sebastien Haller habe der gefoulte Mijat Gacinovic „selbst gesagt, dass es kein Foul war. Er meinte: Jetzt kommt der Videobeweis und dann gibt es Eckball“, berichtete Kölns Leonardo Bittencourt. Er selbst wurde zwölf Minuten später im Frankfurter Strafraum klar gefoult, doch Bundesliga-Debütant Martin Petersen nahm nicht einmal Rücksprache bei Video-Assistent Wolfgang Stark.

Kölns Kapitän Matthias Lehmann befand mit bitterer Ironie: „Vielleicht war der Kollege da mal kurz nicht vor dem Bildschirm.“ dpa

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22.09.2017, 06:00 Uhr
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