Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
So viel Schinkel wie möglich
Das Denkmal Schinkels vor der Schaufassade der Berliner Bauakademie. Foto: dpa
Architektur

So viel Schinkel wie möglich

Die Berliner Bauakademie soll bis 2023 wieder errichtet werden, der Konzeptwettbewerb beginnt im November.

21.09.2017
  • EPD

Berlin. Die Schinkelsche Bauakademie in Berlin soll bis 2023 wieder am historischen Standort neben dem Berliner Stadtschloss errichtet werden. Mitte Oktober beginnt ein Programmwettbewerb zum Nutzungs- und Raumkonzept, teilt das Bundesbauministerium mit. Für den Bau hat der Bundestag 62 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Eine Jury will bis März 2018 die Entscheidung treffen, sagte Baustaatssekretär Florian Pronold (SPD). Der Geldpreise betragen insgesamt 300 000 Euro. Die Ergebnisse sollen anschließend in einen offenen Realisierungswettbewerb einfließen. Baubeginn könnte 2021 sein.

Das Bauakademie war 1836 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) gebaut worden. Konstruktion, Fassade und Innengestaltung galten seinerzeit als wegweisend für modernes Bauen. 1945 wurde das Gebäude teilweise zerstört. Der erste Wiederaufbauversuch wurde 1963 abgerissen, an der Stelle wurde das DDR-Außenministerium errichtet. Dieses Gebäude wurde 1995 abgerissen. Seit 2004 verweist eine Fassadensimulation auf die einstige Bauakademie hin.

Nutzung noch völlig offen

Der Programmwettbewerb steht unter dem Motto „So viel Schinkel wie möglich“. Pronold sagte, es werde eine „weitestgehende Rekonstruktion der Hülle“ angestrebt. Hingegen seien das Raumkonzept und die Nutzung der rund 6800 Quadratmeter großen Fläche noch völlig offen.

„Schinkels rekonstruierte Akademie darf keine bloße Kopie des Originals werden“, sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD). Vielmehr müsse die Akademie „eine Denk- und Kreativfabrik sein, die Wissenschaft und Kunst, Forschung und Lehre, Theorie und Praxis unter einem Dach zusammenführt“.

Die Berliner Bauakademie und spätere Schinkelsche Bauakademie war ursprünglich 1799 als Lehranstalt des Bauwesens von König Friedrich Wilhelm III. gegründet worden. Aus dem Zusammenschluss der Bauakademie mit der Berliner Gewerbeakademie ging 1879 die Technische Hochschule Charlottenburg und spätere Technische Universität Berlin hervor. epd

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

21.09.2017, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular