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Börse

Skeptiker melden sich

23.04.2018

Von ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Grundsätzlich scheint die Lage an der Börse nach der Talfahrt Ende Januar nicht schlecht zu sein. In der dritten Aprilwoche verbuchte der Dax ein leichtes Plus. Aktienstrategen öffentlicher Banken bewerten die Korrektur nach dem Rekord-Hoch als notwendig und gesund.

Allerdings mahnen sie auch zu Geduld. Der Markt werde zunächst von Verunsicherung geprägt. Dann aber gebe es eine positive Entwicklung, ist Joachim Schallmeyer von der DekaBank überzeugt. Er rechnet mit einem „konstruktiven zweiten Halbjahr“ und 13?500 Zähler zum Jahresende. Gründe sind die moderate Inflation und die weiter niedrigen Zinsen.

Zuversichtlicher sind die Experten der Landesbank Baden-Württemberg und der HSH Nordbank, die mit 14?000 und 13?780 Zählern zum Jahresende rechnen. Getrieben wird die Entwicklung in ihren Augen vom Wachstum, Unternehmensgewinnen und Dividenden.

Aber auch die Skeptiker verschaffen sich Gehör. „Uns stehen turbulente Börsenzeiten bevor“, sagt der renommierte Fondsmanager Klaus Kaldemorgen von der Deutsche Bank-Tochter DWS. Das Umfeld für die Börse sei nicht mehr ideal, die Normalität kehre zurück. Für die Einbußen macht er auch die protektionistische US-Handelspolitik verantwortlich. „Aktien sind weiter labil“, glaubt auch Markus Reinwand von der Landesbank Hessen-Thüringen. Anleger hätten sich lange einlullen lassen und seien zu sorglos gewesen. Rolf Obertreis

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Erstellt:
23. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. April 2018, 06:00 Uhr

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