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Sitzt chinesischer Star-Investor im Gefängnis?

12.12.2015
  • DPA

Peking. Guo Guangchang, einer der bekanntesten Unternehmer Chinas, ist laut chinesischen Medien spurlos verschwunden. Der Star-Investor, der über sein Unternehmen Fosun zuletzt auch in Deutschland massiv auf Einkaufstour war, konnte seit Donnerstagmorgen nicht mehr von Mitarbeitern erreicht werden. Das berichtet das chinesische Wirtschaftsmagazin "Caixin". Das Verschwinden des 48-Jährigen könne mit Korruptionsermittlungen gegen ihn zu tun haben.

Nutzer sozialer Netzwerke hätten beobachtet, wie der 48-Jährige am Flughafen Shanghai von Polizisten abgeführt worden sei. Guo Guangchang, der als "Warren Buffett Chinas" gilt, ist einer der reichsten Männer Chinas. Seine Beteiligungsgesellschaft Fosun hat in den vergangenen Jahren Anteile vieler ausländischer Unternehmen eingekauft.

Gestern Abend überraschte dann eine seiner Firmen, die Fosun Pharma, eine Tochter der Guos Fosun-Gruppe, mit der Nachricht, der Milliardär unterstütze die Justiz bei einer Untersuchung. Details nannte das Unternehmen nicht, betonte aber: "Guo Guangchang kann in angemessener Form an wichtigen Entscheidungsfindungen teilnehmen." Der Aufsichtsrat befürchte keinen Einfluss auf das Geschäft oder die Finanzen des Konzerns. Die Aktien würden ab Montag wieder normal gehandelt. Sie waren gestern wegen Guos Verschwinden vom Handel ausgesetzt worden.

In Deutschland ist Fosun am Hamburger Modeunternehmen Tom Tailor beteiligt, außerdem hatte sich Fosun mit den Vorbesitzern auf eine Übernahme der Privatbank Hauck & Aufhäuser geeinigt. Zuletzt hatte sich Fosun zudem eine Übernahmeschlacht um die BHF-Bank in Frankfurt mit der französischen Oddo-Gruppe geliefert.

Das Verschwinden von Guo Guangchang deutet nach Ansicht von Beobachtern darauf hin, dass Peking den Kampf gegen Korruption in Chefetagen chinesischer Firmen intensiviert und zunehmend auf die Privatwirtschaft ausweitet.

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12.12.2015, 08:30 Uhr
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