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Kommentar

Sinnvolle Weigerung

Da haben die sogenannten Modellstädte der Bundesregierung gehörig in die Suppe gespuckt: Kostenloser öffentlicher Nahverkehr? Nicht mit uns! Und das zu Recht.

27.02.2018

Von HAJO ZENKER

Die Idee, Busse und Bahnen für die Bürger kostenfrei zu machen, hatte der Bund ja nur aus dem Hut gezaubert, um der EU-Kommission die Sinne zu vernebeln. Die will Deutschland für die seit Jahren zu schlechte Luft bestrafen. Jahrelange Testläufe in den Modellstädten sollten Brüssel noch davon abbringen. Der Versuch ist gescheitert.

Attraktiver, das ist Konsens, muss der öffentliche Nahverkehr aber werden. Das gelingt jedoch nicht, indem man überfüllte Waggons weiter füllt. Dagegen kann moderne Technik, die pünktlich bei jedem Wetter unterwegs ist, Autofahrer zum Umsteigen bewegen. Auch intelligente Fahrpläne und Parkplätze an Bahnhöfen sind wichtig. Das kostet Geld und Zeit. Kurz vor dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Sachen Diesel-Fahrverbot bekommen die Regierenden noch einmal die Quittung dafür, dass man das Thema Luftreinhaltung aus Rücksicht auf die Autoindustrie jahrelang verdrängt hat. Jetzt rächt sich das mit Wucht.

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Erstellt:
27. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2018, 06:00 Uhr

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