Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kommentar

Sinkende Mietpreise: Kühne Prognose

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Nach acht Jahren Boom auf dem Immobilienmarkt sollen die exorbitanten Preissteigerungen bei Mieten und Kaufpreisen von Wohnungen ein Ende haben.

21.02.2018

Von DIETER KELLER

Berlin. Die trafen und treffen die Bürger hauptsächlich, wenn sie neue vier Wände brauchen, dann aber umso härter.

Die Argumentation der Immobilienexperten klingt schlüssig: Der Zuzug von EU-Ausländern und Flüchtlingen hat stark abgenommen. Gleichzeitig steigt durch deutlich mehr Wohnungsneubau das Angebot. Ob die Praxis allerdings der Theorie folgt und die Preise tatsächlich nicht weiter klettern, muss sich erst erweisen. Noch sind die Zinsen für Immobiliendarlehen niedrig und interessante Alternativen für die Geldanlage rar. Die Investition in Mietwohnungen verspricht immer noch deutlich mehr Rendite als Festgeld. Zudem sind preiswerte Wohnungen für Geringverdiener das Hauptproblem, und die werden viel zu selten neu gebaut, weil preisgünstiges Bauen schwierig ist und teure Wohnungen mehr abwerfen.

Daher gibt es keinen Grund, bei den Bemühungen um mehr Wohnungsneubau nachzulassen. Ein größeres Angebot ist die beste Mietpreisbremse. In Städten wie München, Berlin und Stuttgart einen Preisverfall von bis zu einem Drittel vorherzusagen, klingt kühn. Für alle, die gerade investiert haben, wäre das ein Albtraum.

Zum Artikel

Erstellt:
21. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+