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Simulation soll sich auszahlen
Erhofft sich endlich einen guten Tournee-Auftakt:WernerSchuster.Foto:Eibner
Wie Trainer Werner Schuster die deutsche Mannschaft auf die Wettbewerbe vorbereitet hat

Simulation soll sich auszahlen

Regelmäßig sind die DSV-Adler beim Tournee-Auftakt abgestürzt. Diesmal hat sich Bundestrainer Werner Schuster etwas Besonderes einfallen lassen.

28.12.2015
  • MHA

Oberstdorf. Es klang schon ein wenig nach Resignation, als Severin Freund sein Dilemma mit der Vierschanzentournee erklärte. "Ich habe schon recht viele verschiedene Herangehensweisen probiert, wahnsinnig viele Unterschiede waren da jetzt nicht dabei", bezog sich Freund auf seine durchwachsenen Resultate wie den 13. Platz beim Auftaktspringen 2014 in Oberstdorf.

Und doch hat Werner Schuster diesmal bei der Tournee-Vorbereitung noch ein Stück früher angesetzt und im Sommer die vier Schanzen im Wettkampfmodus springen lassen. "Eine sehr interessante Maßnahme", findet Severin Freund. "Neben dem zeitlich analogen Ablauf zur Tournee und den damit verbundenen Reisen haben wir auf jeder Schanze nur wenige Sprünge absolviert, mit dem Ziel, sich schnellstmöglich auf die individuellen Schanzenprofile einzustellen." Diese Erfahrungen seien ein weiterer Mosaikstein für eine erfolgreiche Tournee.

"Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren auch das Umfeldmanagement konsequent verbessert. Technik- und Materialabstimmungen wurden auf die Tournee hin umgesetzt", erklärt Bundestrainer Werner Schuster, der mit einer Prognose dennoch zurückhaltend ist. "Wir wissen, dass man eine Tournee nicht simulieren kann", warnt Schuster, dem die hohen Erwartungen in Deutschland bestens bekannt sind: "Seit vier Jahren haben wir realistische Chancen, da was zu gewinnen." Immerhin sprang mit dem Erfolg von Richard Freitag am 4. Januar in Innsbruck mal wieder ein Etappensieg heraus. Aber der Katastrophenstart in Oberstdorf mit keinem einzigen Springer in den Top Ten hatte bereits alle Hoffnungen auf den Gesamtsieg vernichtet.

Neu ist diesmal im Ablauf, dass sich Schusters Mannschaft einen Quartierwechsel spart, indem sie die Springen in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck von Seefeld aus anfährt. "Hinsichtlich des dichten Programms nach der Tournee mit dem Heimspringen in Willingen sowie der Skiflug-WM am Kulm wollen wir den Reisestress minimieren", erklärt Schuster die Entscheidung. Denn nach dem Springen ist immer auch vor dem Springen. Egal wie es auf dem Schanzen-Quartett diesmal ausgeht.

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28.12.2015, 08:30 Uhr
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