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München

Siemens setzt auf Innovationen und Startups

Siemens sucht nach wachstumsträchtigen Geschäftsfeldern. Mit mehr Geld und Personal will der Konzern deshalb die Innovationskraft stärken.

09.12.2015
  • DPA

München. Der Elektrokonzern Siemens will seine Forschungs- und Entwicklungsausgaben aufstocken und mit einem neuen Innovationsmanagement sein Wachstum ankurbeln. Konzernchef Joe Kaeser stellte gestern am Stammsitz in München eine Strategie vor. Sie umfasst etwa neue Forschungszentren, einen Innovationsfonds für Mitarbeiterideen und eine Innovations-AG, um Startups auf die Sprünge zu helfen. "Unser Unternehmen braucht gute Ideen. Und wir werden die Voraussetzungen dafür schaffen", sagte Kaeser. Rund 4,8 Mrd. EUR wird das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 (30. September) in Forschung und Entwicklung stecken - 300 Mio. EUR mehr als im Vorjahr.

Hinzu kommt der Innovationsfonds von 100 Mio. EUR für Mitarbeiterideen. Mit der Innovation AG will der Konzern findigen Köpfen Freiraum geben zum Experimentieren. Die Einheit soll beraten, fördern und sich als Risikokapitalgeber für Geschäfts- oder Projektideen verstehen. Bestehende Startup-Aktivitäten bei Siemens sollen so ergänzt und zusammengefasst werden.

Ein neues Forschungszentrum ist etwa für Garching bei München geplant, wo auch US-Rivale General Electric sein europäisches Forschungszentrum betreibt. Mehr als 100 Siemens-Wissenschaftler sollen dort zusammen mit Forschern der TU München arbeiten. Hinzu kommen gut 300 Forscher in China, die an neuen Digitalisierungs-Lösungen arbeiten sollen.

"Die Zeit der Tüftler, die im stillen Kämmerlein Ideen für die Zukunft entwickeln, ist vorbei. Heute ist eine neue, offene Art der Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Innovationen erforderlich", sagte Siemens-Technikvorstand Siegfried Russwurm. Zuletzt beschäftigte der Dax-Konzern gut 32 000 Menschen in der Forschung und Entwicklung, davon 13 500 in Deutschland.

Nach dem radikalen Konzernumbau werde 2016 ein Jahr der "Optimierung", in dem sich Siemens nach vorne orientieren wolle, sagte Kaeser. Und Russwurm ergänzte: "Nur das Gleiche immer billiger anbieten wollen ist eine freudlose Aktivität."

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09.12.2015, 08:30 Uhr
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