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Ostfrankreich

Sieg für Bürgerliche gegen Rechtsextreme

Die Republikaner von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy haben in Ostfrankreich die Rechtsextremen der Front National (FN) nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen klar geschlagen.

14.12.2015
  • dpa/lsw

Paris. Die Liste des Republikaners Philippe Richert erreichte bei der zweiten und entscheidenden Runde der Regionalwahlen am Sonntag 47,6 Prozent der Stimmen, hieß es nach Angaben des französischen Innenministeriums.

Auf den FN-Kandidaten Florian Philippot entfielen in der Ostregion Elsass-Lothringen-Champagne-Ardenne 36,7 Prozent, der Sozialist Jean-Pierre Masseret, der sich nicht zurückgezogen hatte, bekam 15,5 Prozent der Stimmen. Die FN mit ihrer Chefin Marine Le Pen konnte in keiner der 13 Regionen Frankreichs die Mehrheit gewinnen. Vor einer Woche war die FN in sechs Regionen vorn und erzielte mit landesweit 27,7 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis.

Der bisherige Präsident der Region Elsass, Richert, dankte den Wählern für diesen «Sieg der Vernunft, des Zusammenhalts und des Vertrauens».

Für den Politikwissenschaftler Richard Kleinschmager aus Straßburg ist die Niederlage der FN ein Zeichen, dass die Wähler diese Partei nutzen, um ihre Unzufriedenheit auszudrücken. «In der zweiten Runde eliminiert man denjenigen, den man nicht haben will» sagte Kleinschmager im regionalen Rundfunk Radio France Alsace.

Die Spannung nach dem Vormarsch der Rechtsextremen hat die Wähler angespornt, zur Wahl zu gehen. Vor einer Woche waren es 41,3 Prozent der Wahlberechtigten, am Sonntag kletterte die Beteiligung auf 52,6 Prozent.

Der Präsident des Regionalrates wird am 4. Januar gewählt. Die Regierungen der Regionen haben in erster Linie Verwaltungsaufgaben. Ihre Kompetenzen im zentralistischen Frankreich sind nicht zu vergleichen mit denen der Regierungen deutscher Bundesländer. Dies war der letzte Urnengang in Frankreich vor der Präsidentenwahl 2017.

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14.12.2015, 08:23 Uhr | geändert: 14.12.2015, 05:15 Uhr
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