Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Sicherheit in Asylunterkünften: Verdi fordert mehr Geld

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat an die Behörden appelliert, genauer bei der Vergabe von Aufträgen zur Bewachung von Flüchtlingsunterkünften hinzuschauen.

11.02.2016

Von dpa/lsw

Ein Beleuchter klettert vor einem Schild der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Foto: Jan Woitas/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Das Problem sei die öffentliche Ausschreibung, sagte Eva Schmidt, Fachbereichsleiterin besondere Dienstleistungen in Stuttgart. In der Branche herrsche ein Preiskampf. Oftmals werde der Günstigste genommen. Und damit komme nicht immer das qualifizierteste Unternehmen zum Zug.

«Außerdem müssen in dem Bereich die Löhne steigen.» Nur durch eine bessere Bezahlung könne es gelingen, qualifizierteres Personal zu gewinnen. Im Südwesten betrage der Tariflohn aktuell 9,74 Euro die Stunde. In der Regel arbeiteten die Mitarbeiter mehr als 200 Stunden im Monat, um nicht auf aufstockende Sozialleistungen angewiesen zu sein. Das könne nicht sein. Mehr Geld bekommen hingegen Beschäftigte, die Atomkraftwerke bewachen oder bei Kontrollen an den Flughäfen eingesetzt werden.

Schmidt sagte, in der Branche gebe es auch Schwarze Schafe. Oftmals trauten sich die Mitarbeiter gleichfalls nicht aus Angst um ihrem Arbeitsplatz, ihre Rechte wahrzunehmen.

Zum Artikel

Erstellt:
11. Februar 2016, 08:39 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2016, 07:45 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2016, 07:45 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+