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Sein letztes Werk bleibt unvollendet
Bis zuletzt hat er gemalt: Arno Rink. Foto: Bernd Wüstneck
Künstler

Sein letztes Werk bleibt unvollendet

Der Maler Arno Rink ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Er war ein Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule.

07.09.2017
  • DPA/KNA

Leipzig. Der Leipziger Maler und Zeichner Arno Rink ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 76 Jahren an Krebs. „Er war am Montagabend zusammengebrochen“, sagte seine Witwe Christine Rink. Sein letztes Werk bleibt unvollendet.

Noch bis zum Wochenende hatte Rink, der Lehrer von Neo Rauch, einem der wichtigsten deutschen Maler der Gegenwart, im Atelier gemalt, „wie es seine Kräfte zuließen“, sagte Christine Rink. „Er hat bis zuletzt gearbeitet.“ Rink gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule. Der gebürtige Thüringer hat seit Anfang der 1960er Jahre in seiner Wahlheimat gelebt und gearbeitet.

Nach dem Studium an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB), das er 1967 in der Fachklasse des berühmten Malers Bernhard Heisig abschloss, hatte Rink kurze Zeit freischaffend gearbetet. Später wurde er zum Dozenten und Professor an der HGB berufen, von 1987 bis 1994 war er deren Rektor.

Rink hat 27 Jahre lang die Fachklasse für Malerei und Grafik geleitet. Zu seinen Schülern zählen auch Künstler wie David Schnell, Christoph Ruckhäberle, Miriam Vlaming, Katrin Heichel, Franziska Holstein und Claudia Rößger.

Vor seinem 70. Geburtstag hatte der Atheist Rink die große Bedeutung der christlichen Bilder-Tradition auch für ostdeutsche Maler hervorgehoben. „Den Rucksack der Tradition tragen wir ebenso.“ Malerei und Kunst seien „immer Sinnfrage“.

Das Museum der bildenden Künste Leipzig hat seit längerem gemeinsam mit dem Künstler an einer Retrospektive unter dem Titel „Arno Rink. Ich male!“ gearbeitet. Sie soll vom 18. April bis 22. Juli 2018 an ihn erinnern. An der Vorbereitung hat Rink bis zuletzt mitgewirkt.

Zuletzt hatte Rink an einer neuen Fassung des Gemäldes „Italienische Begegnung“ von 1978 gearbeitet. „Das ist ihm leider nicht mehr gelungen, sie bleibt unvollendet“, sagte seine Witwe. Das Paar hatte sich an der Hochschule kennengelernt, war 50 Jahre verheiratet, hat einen Sohn, eine Tochter und drei Enkel. Rink wird auf dem Leipziger Südfriedhof beerdigt. dpa/kna

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07.09.2017, 06:00 Uhr
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