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Kommentar

Seehofers fataler Fehler

Als Christsozialer müsste man Mitleid haben mit Horst Seehofer. Der CSU-Vorsitzende ringt in Berlin bei den Jamaika-Sondierungen.

06.11.2017
  • PATRICK GUYTON

Er hat es schwer, angesichts der bundespolitisch geschwächten Position der Partei etwas herauszuschlagen, mit dem sich die „offene rechte Flanke“ – wie er das Defizit nennt – wieder schließen ließe. Derweil wird aus der bayerischen Heimat ein Querschlag nach dem anderen gegen ihn platziert, der bislang heftigste nun von der Jungen Union. Das ist keine Hinterzimmer-Revolte mehr, das ist offene Rebellion.

Wenn die CSU spürt, dass es um ihre Existenz geht, wird sie irrational. Mit 38,8 Prozent wie bei der Bundestagswahl könnte die Partei 2018 auf Landesebene einpacken. CSU bedeutet absolute Mehrheit, ansonsten wäre die Partei nur ein regionaler Exot. Das Seehofer-Bashing zum jetzigen Zeitpunkt ist kopflos. Ob er der Partei überdrüssig ist oder nicht: Kein anderer kann in Berlin so kalkuliert und ausdauernd für die CSU nerven. Am allerwenigsten Rivale Markus Söder, den man dort nicht ernst nimmt.

Die Gegner wollen sicherstellen, dass Seehofer nach den Jamaika-Verhandlungen nicht einfach weitermacht. Das dürfte ihnen gelingen. Nun zeigt sich aber, wie fatal es ist, dass Seehofer seine Nachfolge als Parteichef und Ministerpräsident nicht geregelt, sondern Emporkömmlinge vor allem verhindert hat. Alle künftigen Personalvarianten gehen aus verschiedensten Gründen nicht auf – ob Einzel- oder Doppelspitzen mit Söder, Joachim Herrmann, Manfred Weber oder Alexander Dobrindt. Mal sind die Politiker in Feindschaft verbunden, mal passt der regionale Proporz nicht. Es zeichnet sich ein Hauen und Stechen ab.

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06.11.2017, 06:00 Uhr
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