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Elfmeter entscheiden das Turnier

Sechste Finalniederlage bei siebter Mainzer Teilnahme in Ergenzingen

Die A-Junioren des FC Zürich haben zum zweiten Mal nach 2006 das Pfingstturnier des TuS Ergenzingen gewonnen. Der FCZ gewann mit 4:2 nach Elfmeterschießen. Im Finale unterlag – erneut – der FSV Mainz 05.

09.06.2014
  • Michael Sturm

Ergenzingen. Die Mainzer A-Junioren verbindet eine besondere Geschichte mit dem Pfingstturnier in Ergenzingen. Sandro Schwarz, in der ersten Saison Trainer der Mainzer, wusste um die Tradition – sieben Mal nahmen die Mainzer teil, sieben Mal erreichten sie das Endspiel. Sechs Mal verloren sie es. „Nächstes Jahr machen wir während des Finales irgendetwas anderes“, flachste Schwarz danach.

Sechste Finalniederlage bei siebter Mainzer Teilnahme in Ergenzingen
Schweizer Jubel: Enthemmte Züricher rennen nach dem Elfmeterschießen vor Freude auf ihren Torhüter los.

Spätestens nach der Pause dominierten sie das Spiel gegen den FC Zürich. Einmal Latte, einmal Pfosten, dann ein „Wembley-Tor“ – die Mainzer waren dem Siegestreffer nahe. Die Junioren aus der Schweiz waren durch einen überlegten Drehschuss von Marvin Graf, dem zweitbesten Spieler des Turniers, in Führung gegangen. Marc Wachs glich für die Mainzer nach der Pause aus.

Die Gluthitze auf dem Rasen erforderten zwei Trinkpausen. Man hätte den Spielern noch mehr gegönnt. Das ganze Turnier über war technisch feiner, äußerst unterhaltsamer Fußball zu sehen. Aber die Hitze ging an die Substanz der Akteure. Auch im Endspiel, in dem die Züricher ihre Kräften besser eingeteilt hatten. Als es ins Elfmeterschießen ging, erwiesen sie sich als konzentrierter: Vier ihrer Schützen trafen, nur ein Mainzer war erfolgreich. „Jeder von uns ist mit voller Überzeugung angetreten“, freute sich Marvin Graf ehe er sich entschuldigte und fürs Mannschaftsbild zu seinen Kameraden spurtete. Feiern, so Graf wenig später, werde man im Bus: „Die meisten von uns müssen morgen zur Schule und ich zur Arbeit.“ Graf macht eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich. „Bei uns muss jeder Spieler einen Ausbildungsplatz nachweisen“, betonte Federico Valente, der die Züricher A-Junioren aushilfsweise betreute – der Coach der Mannschaft war aus privaten Gründen verhindert.

Finaltag beim Ergenzinger Pfingstturnier

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Die A-Junioren des FC Zürich haben zum zweiten Mal nach 2006 das Pfingstturnier des TuS Ergenzingen gewonnen. Der FCZ gewann mit 4:2 nach Elfmeterschießen. Im Finale unterlag – erneut – der FSV Mainz 05.

© Video: Die Ligen 08:40 min

Der beste Spieler und der beste Torwart des Turniers standen im Spiel um Platz drei zwischen Red Bull Salzburg und dem 1. FC Kaiserslautern auf dem Rasen. Der FCK lag bis kurz vor Schluss durch einen Treffer von Marcel Jung vorn. Doch der lange abgemeldete Salzburger Stürmer Raphael Dwamena dreht die Begegnung noch mit zwei Treffern. Für sieben Tore in vier Spielen errang der Ghanaer den goldenen Schuh für den besten Torschützen und die Wertung als bester Turnierspieler. Der beste Keeper war auch ein Salzburger: Alexander Schlager, der zum künftigen Zweitligisten RB Leipzig wechselt. Auch er war geschlaucht: „Heute ging es darum, welche Mannschaft am besten regeneriert“, sagte Schlager. Die Kaiserslauterner fuhren zwischen den Spielen ins Hotel zurück. Bei den Salzburgern hieß die Devise: Beine hochlegen!

Die Kaiserslauterner nahmen die Niederlage sportlich. Natürlich hätte Trainer Gunter „Magic“ Metz die beiden Gegentore in seiner aktiven Zeit als Verteidiger des Karlsruher SC verhindert – er war für seine akrobatischen Befreiungsschläge bekannt. Und als Eisenfuß, was ihn wohl als A-Jugend-Trainer des FCK besonders qualifizierte – sein Vorgänger Michael Dusek war ja auch einer.

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09.06.2014, 12:00 Uhr
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