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Schwäbisches Vesper in historischer Umgebung
Setzen auf ein traditionelles Programm: Gastwirte Reinhold und Erika Unterkofler. Foto: Ferdinando Iannone
Geschichte des Katzenbacher Hofs reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück – Ausflugslokal für Familien

Schwäbisches Vesper in historischer Umgebung

Gastronomie mit Historie: Umringt von Wald ist der Katzenbacher Hof das ideale Ausflugsziel für Familien. Auch die Preise sind besucherfreundlich.

25.08.2016
  • RAINER LANG

Stuttgart. Für Erika Unterkofler ist klar, warum seit Jahrzehnten so viele Stuttgarter den Katzenbacher Hof ansteuern. „Hier gibt es Natur pur rundherum“, beschreibt die Wirtin die Umgebung des beliebten Biergartens in der Nähe von Stuttgart-Vaihingen. „Selbst im November und im Februar sitzen hier die Besucher im Freien“, fügt sie hinzu. Seit 1994 leitet sie mit ihrem Mann Reinhold bereits in zweiter Generation die Wirtschaft: Fast 50 Jahre wird der Betrieb, der in einem alten Forsthaus untergebracht ist, von der Familie Unterkofler geführt. Ehemann Reinhold half schon als Kind in der Gaststätte mit. 1968 hatten seine Eltern die Gastronomie übernommen.

Den Katzenbacher Hof selbst gibt es bereits seit dem 13. Jahrhundert. Dass das Anwesen mit dem dazugehörigen Wald bis heute der Stadt Esslingen gehört, liegt in der damaligen Zeit begründet. Das rund 285 Hektar große Gebiet verkaufte der Ritter Konrad von Bernhausen 1297 an das Esslinger Spital. 1812 ließ König Friedrich zur Sicherung der Stuttgarter Trinkwasserversorgung in der Nähe des Hofes sowohl den Katzenbach- als auch den Steinbachsee anlegen.

1896 ließen die Esslinger die aus dem Mittelalter stammenden Gebäude abbrechen und auf dem Gelände ein Forsthaus mit Gaststube bauen. Bald wurde dieses zu einem der beliebtesten Ausflugslokale in der Umgebung Stuttgarts. Während der Gastraum nur für etwa 40 Besucher ausgelegt ist, finden im Biergarten mindestens 300 Besucher Platz. Direkt daneben schließt sich ein großer Spielplatz an. „Für die Eltern ist es bequem, weil sie vom Biergarten aus die Kleinen immer im Auge behalten können“, erklärt Erika Unterkofler.

Obwohl die Gäste Getränke und Essen an der Theke selbst abholen, haben die Unterkoflers bei schönem Wetter alle Hände voll zu tun. Auf den Tischt kommt vor allem das klassische schwäbische Vesper. Ein saftiges Ripple, Wurstsalat, Rauchfleisch, Landjäger, deftiger Käse wie Romadur und Obatzter oder Salat. Die Vesper kosten zwischen drei und sieben Euro. Zusätzlich gibt es kleinere warme Gerichte wie Weißwürste, Saiten und Maultaschen.

Wenn es das Wetter erlaubt, wird im Biergarten wochentags ab 16.30 Uhr und am Wochenende ab 11 Uhr gegrillt. Es gibt dann Würste und Biergartensteaks mit Kartoffelsalat oder Brot. „Das Backhausbrot wird in einer Leonberger Bäckerei nach spezieller Rezeptur für uns hergestellt“, erklärt Erika Unterkofler. Besonders beliebt, an heißen Tagen auch als Schorle, ist der räse Most. Im Gegensatz zum Apfelsaft, dem Süßmost, ist der Apfelwein nach der Gärung als Most sauer und wird im Schwäbischen als räs bezeichnet. „Unser Angebot hat sich seit fünf Jahrzehnten bewährt“, freut sich die Wirtin.

www.katzenbacherhof.de

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25.08.2016, 06:00 Uhr
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