Stuttgart

Schulz verteidigt SPD-Programm

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat das Wahlprogramm seiner Partei als echte Alternative zum Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verteidigt.

18.07.2017

Von dpa/lsw

Schulz (M) mit den Chefredakteuren Reisinger (l ) und Dorfs (r). Foto: Christoph Schmidt dpa/lsw

Stuttgart. Statt eines Status quo unter Merkel biete seine Partei ein Zukunftsprogramm, das Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stelle, sagte Schulz bei einem Leserforum der «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» am Montagabend.

Der 61-Jährige verteidigte seine umstrittene Forderung nach einer Mindestinvestition in die vielerorts marode Infrastruktur etwa bei Schulen und Universitäten. Eine verbindliche Zahl nannte er aber nicht. Er meinte, dass das Geld dafür aus den Überschüssen im Haushalt kommen müsse. Merkel hatte im ARD-Sommerinterview die Notwendigkeit einer solchen Investitionspflicht bezweifelt.

Angesichts des massiven Rückstands der SPD hinter der CDU in Umfragen vor der Bundestagswahl am 24. September gab sich Schulz demonstrativ gelassen: «Es freut mich nicht, aber es beklemmt mich nicht.» Es gebe viele Unentschlossene unter den Wahlberechtigten. «Wir haben schlechte Umfragen, aber wir haben eine Geschlossenheit wie wir sie noch nie hatten», meinte der Politiker vor Hunderten Zeitungslesern. Es sei noch viel möglich vor der Wahl, sagte er. Im Beethovensaal der Liederhalle blieben viele Plätze leer.

Zum Artikel

Erstellt:
18. Juli 2017, 08:13 Uhr
Aktualisiert:
17. Juli 2017, 21:32 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2017, 21:32 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen
Facebook Sport      Faceboook      Instagram      Twitter      Tagblatt-App