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Bilanz

Schuler blickt optimistisch in die Zukunft

Nach Übernahmen in China und Deutschland verbessert der Pressenhersteller erneut sein Ergebnis.

04.03.2017

Von SIMONE DÜRMUTH

Ein Mitarbeiter prüft ein Exzenterrad für Pressen. Foto: dpa

Göppingen. Deutlich mehr Aufträge konnte Pressenhersteller Schuler (Göppingen) im vergangenen Jahr verbuchen. Auch das Gesamtergebnis verbesserte sich: Für 2016 meldete das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 77,4 Mio. EUR, 2015 waren es noch 39,3 Mio. EUR. Der Umsatz blieb 2016 mit 1,17 Mrd. EUR aber knapp unter dem Wert des Vorjahres (1,2 Mrd EUR). Zu dem guten Ergebnis haben auch der sächsische Werkzeugbauer Aweba und der chinesische Pressenhersteller Yadon beigetragen, die beide im vergangenen Jahr übernommen wurden.

„Wir gehen durch den höheren Auftragseingang mit kräftigem Rückenwind in das neue Geschäftsjahr“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Stefan Klebert am Freitag in Göppingen. Vor allem die beiden Übernahmen hätten Schuler neue Märkte eröffnet. Auch im laufenden Jahr wollen die Göppinger Umsatz und Ergebnis weiter steigern. Mit genauen Zahlen hält sich Klebert zurück, aber 5 bis 10 Prozent dürfen es schon sein.

Mobilität im allgemeinen und Elektromobilität im speziellen gelten in Göppingen als Chancen für weiteres Wachstum. „In China kommen auf 100 Menschen nur sieben Autos, in Deutschland sind es 65“, so Ebert. Der chinesische zählt neben Europa und Amerika zu den drei wichtigsten Märkten. Schuler liefert unter anderem Pressen an Automobilhersteller und deren Zulieferer, mit denen Karosserieteile hergestellt werden. Mit welchem Antrieb die Fahrzeuge ausgestattet sind, sei für Schuler gleichgültig, so Klebert. Allerdings seien gerade in Asien viele Start-ups entstanden, die in den Mobilitätsmarkt einsteigen wollen und auch schon bei Schuler bestellt haben.

Um das USA-Geschäft auszubauen, hat Schuler vor zehn Jahren die Rechte an der Marke Bliss erworben. Allerdings wurde hauptsächlich die Wartung übernommen. Gemeinsam mit Yadon will man jetzt auch wieder in die Produktion einsteigen. Schließlich deutet alles darauf hin, dass „made in America“ wieder zu einem starken Verkaufsargument wird. Simone Dürmuth

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Erstellt:
4. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
4. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. März 2017, 06:00 Uhr

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