Coronavirus

Schulen sollen schrittweise öffnen

Kultusministerin Eisenmann: Zunächst die Grundschüler zurückholen.

21.01.2021

Von dpa

Stuttgart. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will die Schüler und Schülerinnen im Februar schrittweise an die Schulen zurückholen. Die Grundschulen sollen ab 1. Februar wieder in den Präsenzunterricht einsteigen, betont sie in einem Brief an das Staatsministerium. In der ersten Februarwoche könnten zunächst die Klassen 1 und 2 zurückkehren, während die Klassen 3 und 4 noch eine Woche länger zu Hause lernen.

Die Kitas sollen nach Eisenmanns Vorstellung ab 1. Februar mit Betrieb in festen Gruppen wieder komplett öffnen. Spätestens nach der Faschingswoche, also ab dem 22. Februar, sollen alle Schüler an weiterführenden Schulen im Wechselunterricht lernen. Die Präsenzpflicht bleibe dabei ausgesetzt. Wer sein Kind nicht an die Schule schicken will, muss das auch nicht tun. Abschlussklassen können schon in den Präsenzunterricht zurückgerufen werden, wenn dies für die Prüfungsvorbereitung nötig ist. Das entscheiden die Schulen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte zuvor gesagt, die Entscheidung über die Rückkehr zum Präsenzunterricht falle kommende Woche. Bis dahin solle Eisenmann ein Konzept ausarbeiten, wie man „vorsichtig“ öffnen könne.

Die Konzepte lägen vor, heißt es aus dem Ministerium, wo man auch auf das Schreiben verweist. Dem Staatsministerium reicht das nicht: Es fehlten Ausarbeitung und Anleitung.

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Erstellt:
21. Januar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Januar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2021, 06:00 Uhr

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