Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Bildung

Schüler im Südwesten sind Mittelmaß in Bio und Physik

Im Vergleich der Bundesländer schaffen es die baden-württembergischen Neuntklässler nicht in die Spitzengruppe. In Mathematik sieht es etwas besser aus.

19.10.2019

Von DPA

Die Leistungen der baden-württembergischen Schüler in den Naturwissenschaften sind einer neuen Studie zufolge im bundesweiten Vergleich nur Mittelmaß. Im Fach Mathe stehen sie besser da. Seit einer vergleichbaren Untersuchung aus dem Jahr 2012 haben sich die Leistungen insgesamt aber kaum verändert. Das geht aus dem IQB-Bildungstrend 2018 im Auftrag der Kultusminister hervor. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr rund 45 000 Schüler der 9. Jahrgangsstufen aus rund 1500 Schulen getestet, darunter waren 91 Schulen aus Baden-Württemberg.

Das Ergebnis: In den Fächern Biologie, Chemie und Physik liegt Baden-Württemberg im Vergleich der Bundesländer im Mittelfeld. In Mathe steht der Südwesten im Ranking auf Platz vier hinter Sachsen, Bayern und Thüringen.

Zuletzt war 2017 eine IQB-Studie vorgestellt worden, die die Kompetenzen von Grundschülern der 4. Klassen in Deutsch und Mathe untersuchte. Sie ergab, dass sich die Schülerleistungen in Baden-Württemberg massiv verschlechtert hatten. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte zur neuen Studie, der Abwärtstrend sei gestoppt. Die Ergebnisse machten Mut, es sei aber noch Luft nach oben.

Baden-Württemberg konnte sich nach Eisenmanns Worten im Länderranking deshalb verbessern, weil die Leistungen von Schülern in den anderen Bundesländern seit 2012 zum Teil drastisch abgesackt sind – vor allem in Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Die Studie zeigt im Südwesten Ausreißer für die Gymnasien: Hier sind die Ergebnisse schlechter geworden. Eisenmann verwies darauf, dass die Grundschulempfehlung für die getesteten Neuntklässler nicht mehr verbindlich gewesen sei, wodurch der Anteil der Schüler an Gymnasien stieg, die für diese Schulart keine Empfehlung hatten. Die Leistungen der Schüler an den anderen Schularten wurden zugleich besser und machten den Rückgang an den Gymnasien wett. dpa

Südwestumschau

Zum Artikel

Erstellt:
19. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Aus diesem Ressort

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+