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Tod

Schröders Halbbruder gestorben

Lothar Vosseler wurde 71 Jahre alt. Er kritisierte wiederholt die Politik seiner prominenten Verwandtschaft.

12.02.2019

Von AFP

Lothar Vosseler neben seinem berühmten Bruder. Foto: dpa

Detmold. Der Halbbruder von Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), Lothar Vosseler, ist tot. Der Rentner aus Detmold starb im Alter von 71 Jahren, berichtet die „Lippische Landes-Zeitung“. Der Autor und Kolumnist hatte immer wieder kritisch über seinen berühmten Halbbruder geschrieben.

Vosseler wurde am 5. April 1947 geboren und stammt aus der zweiten Ehe von Mutter Erika mit Paul Vosseler. Aus erster Ehe mit dem Hilfsarbeiter Fritz Schröder waren Gerhard und Gunhild Schröder hervorgegangen. Die Mutter Erika Schröder-Vosseler starb 2012 im Alter von 99 Jahren.

Vosseler hatte in den Jahren 1999 und 2000 eine wöchentliche Kolumne für den Kölner „Express“ geschrieben, in der er Schröders Politik kritisierte. 2004 hatte er einen Gastauftritt in der Fernsehshow „Big Brother“. Im selben Jahr erschien seine Biografie „Der Kanzler, leider mein Bruder, und ich“. Vosseler war verheiratet und hinterlässt einen Sohn.

Vosseler hatte nach einer Ausbildung zum Heizungsmonteur als Kanalarbeiter gearbeitet und sich wiederholt mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. 2007 ging er demnach in den vorzeitigen Ruhestand – aus gesundheitlichen Gründen und weil er keine neue Beschäftigung fand. afp

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Erstellt:
12. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2019, 06:00 Uhr

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