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Regenzeit

Schon 2100 Tote im Monsun

In Südasien fällt in diesem Jahr besonders viel Niederschlag. 40 Millionen Menschen sind obdachlos, die Nahrung wird knapp, das Trinkwasser ist verseucht.

02.09.2017
  • DPA/SWP

Mumbai. Der Monsun hat in Südasien bis gestern mehr als 2100 Opfer gefordert und die Regierungen der Region befürchten, dass es noch mehr werden. In Indien wurden offiziell 1687 Tote gezählt, in Nepal 159, in Bangladesch 144 und in Pakistan 115. Mehrere indische Bundesstaaten stehen nahezu komplett unter Wasser, ebenso die Küstenstädte Mumbai (Indien) und Karatschi (Pakistan) und je ein Drittel der Fläche von Nepal und Bangladesch.

Die südasiatische Monsunzeit dauert von Juni bis September, jedes Jahr sterben zahlreiche Menschen, in diesem Jahr besonders viele. UN und Rotes Kreuz schätzen, dass mehr als 40 Millionen Menschen betroffen sind: Mehrere Millionen Häuser wurden beschädigt und mehr als eine Million Hektar Anbaufläche zerstört.

Am schlimmsten traf es ländliche Gegenden im Norden und Osten. Aber auch in der Finanz- und Film-Metropole Mumbai an der Westküste ist am Dienstag so viel Regen gefallen wie seit zwölf Jahren nicht mehr an einem Tag. Die Stadt, mit fast 20 Millionen Einwohnern eine der größten der Welt, steht im Wasser.

Am Donnerstag ist dort ein fünfstöckiges Wohnhaus eingestürzt. Dabei starben mindestens 34 Menschen. Gestern wurden die Trümmer nach weiteren Opfern untersucht. Die Unglücksursache stand zunächst nicht fest, aber das etwa 100 Jahre alte Haus war bereits vor einigen Jahren für einsturzgefährdet erklärt und eine Räumung angeordnet worden. Passiert war nichts.

Experten rechnen damit, dass der Starkregen frühestens im Oktober aufhört, teilt die Aktion Deutschland Hilft mit. Das Risiko, an Durchfall oder Malaria zu erkranken, steigt, weil Trinkwasser verseucht ist. Straßen sind kaputt, Krankenhäuser für viele Menschen unerreichbar. Und auf den Feldern kann der Reis für die nächste Ernte nicht angebaut werden. dpa/swp

Info Die „Aktion Deutschland Hilft“, ein Bündnis deutscher Hilfsaktionen, nimmt Spenden für die Menschen in Südasien entgegen. IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft). Stichwort „Monsun Südasien“.

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02.09.2017, 06:00 Uhr
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