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Schlechte Aussichten für das Rebhuhn
Der Storchbestand konnte sich etwas erholen. Foto: Boris Roessler/Avchiv dpa/lsw
Tag des Artenschutzes

Schlechte Aussichten für das Rebhuhn

Gute Aussichten für den Weißstorch, schlechte für das Rebhuhn - zum Tag des Artenschutzes am Freitag hat Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) eine gemischte Bilanz gezogen.

03.03.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Zwar konnten sich die Bestände einiger Vogelarten im Land in den letzten Jahren erholen, einstige Allerweltsarten verzeichnen jedoch dramatische Rückgänge», teilte er am Donnerstag mit.

Untersteller sah es als Erfolg von Naturschutzmaßnahmen, dass etwa Wanderfalke, Uhu und Weißstorch seit einigen Jahren wieder ihre Jungen im Land großzögen. Gefährdet sieht er aber das Rebhuhn, die Feldlerche oder die Rauchschwalbe. «Hier sind die Bestände im Land in den letzten 25 Jahren um mehr als 50 Prozent eingebrochen.» Als Gründe für den Rückgang nannte er etwa verstärkten Pestizideinsatz und intensive landwirtschaftliche Nutzung von Flächen.

Der Verband der Zoologischen Gärten und der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe wiesen zudem auf den bedrohten Bestand des Luchses hin. m Karlsruher Zoo soll daher bis Ende des Jahres ein neues größeres Luchs-Gehege entstehen. Der Welttag des Artenschutzes geht auf das Washingtoner Artenschutzübereinkommen aus dem Jahre 1973 zurück.

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03.03.2017, 07:41 Uhr | geändert: 02.03.2017, 13:21 Uhr
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