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Unglück

Schlange verschlingt Mann

In Indonesien wird ein Erntehelfer zum Opfer eines Python. Das Tier war mehr als vier Meter lang.

30.03.2017

Von DPA

Jakarta. Auf einer indonesischen Insel hat eine Riesenschlange einen Erntehelfer verschlungen. Der 25 Jahre alte Akbar, nach dem schon gesucht worden war, konnte nur noch tot aus dem Python geschnitten werden. Er war noch bekleidet und hatte sogar seine Gummistiefel noch an. Vermutet wird, dass er von hinten von der Schlange überrascht wurde. Sie war mehr als vier Meter lang.

Der Arbeiter war am Sonntag auf der Insel Sulawesi auf einer Palmöl-Plantage beschäftigt gewesen und kam abends nicht nach Hause. Die Polizei suchte ihn erfolglos. Am Montag wurden Dorfbewohner nahe der Plantage auf einen Python mit ungewöhnlichen Ausbuchtungen aufmerksam, der träge auf dem Boden lag. Die Schlange wurde getötet und aufgeschnitten. Innen fand man Akbar.

Opfer werden erwürgt

Bei dem Tier handelte es sich um einen Netzpython (Malayopython reticulatus), der über sechs Meter lang werden kann. Er gehört zu den größten Schlangen der Welt. Pythons töten ihre Opfer nicht mit Gift, sie erwürgen sie.

Normalerweise ernähren sie sich von Vögeln und kleinen Säugern wie Ratten. Sie fressen aber auch Affen und Schweine. Dass Pythons Menschen mit Haut und Haaren verschlingen, ist äußerst selten. Möglich ist das nach Angaben von Experten aber dadurch, dass sie zwei flexible Unterkiefer haben, die sich aus dem Oberkiefer aushängen können. Auf diese Weise können sie auch größere Lebewesen fressen. dpa

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Erstellt:
30. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
30. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 30. März 2017, 06:00 Uhr

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