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Tauberbischofsheim

Schlachthof Tauberbischofsheim erneut gesperrt

Der bei Tierschützern in die Kritik geratene Schlachthof in Tauberbischofsheim ist nach dem ersten regulären Betriebstag wegen Mängeln erneut gesperrt worden.

19.04.2018

Von dpa/lsw

Der Hof mit der Anlieferungsstelle für Rinder auf dem Schlachthof der Firma OSI. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw

Tauberbischofsheim. Das Veterinäramt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis stellte den eingeschränkten Betrieb wieder ein. Grund dafür ist, dass die nach einer Probeschlachtung vereinbarten Schritte für eine tierschutzgerechte Arbeit nicht umgesetzt wurden. Das teilten die zuständigen Behörden am Donnerstag mit.

Der Schlachthof soll demnach so lange geschlossen bleiben, bis die vereinbarte Erneuerung der Betäubungsfalle umgesetzt sei. Dann soll sich bei einer neuen Probeschlachtung erweisen, ob dort wieder geschlachtet werden darf.

Die Behörden hatten die Erlaubnis für neue Schlachtungen in der vergangenen Woche unter strengen Auflagen und unter Überwachung des Veterinäramtes erteilt. So durften etwa nur 15 Tiere pro Stunde getötet werden. Ein Sprecher der betroffenen Firma verwies am Donnerstag lediglich auf die Angaben der Behörden.

Der auch für den Verbraucherschutz im Land zuständige Agrarminister Peter Hauk (CDU) lobte das konsequente Vorgehen der Veterinäre, wie sein Ministerium mitteilte. Das zeige, dass die Kontrollen funktionierten und der Tierschutz Vorrang habe. Diese Linie solle konsequent fortgesetzt werden, sagte Minister Hauk.

Der Hof mit der Anlieferungsstelle für Rinder auf dem Schlachthof der Firma OSI. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
19. April 2018, 13:26 Uhr
Aktualisiert:
19. April 2018, 13:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. April 2018, 13:40 Uhr

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