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Kommentar · Mobilfunk

Scheuers Löcher

Wenn sich in einem Bundesministerium der Hausherr mit ein paar Managern trifft, ist immer gleich von einem „Gipfel“ die Rede.

13.07.2018
  • DIETER KELLER

So auch jetzt, als sich Andreas Scheuer als Infrastrukurminister mit den Chefs der drei Mobilfunkbetreiber traf. Geht's auch eine Nummer kleiner?

Der CSU-Politiker verkündet große Erfolge, obwohl er näher besehen wenig in der Hand hat. Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica haben zugesagt, eine halbe Million Haushalte mehr mit Mobilfunk zu versorgen. Was teuer ist, weil es um dünn besiedelte Gegenden geht. Telekom-Chef Tim Höttges betonte die gesellschaftliche Verantwortung der Mobilfunker. Aber natürlich haben sie hauptsächlich das Geschäft in Hinterkopf. Es ist schlecht für den Ruf, wenn Handynutzer ständig ins Funkloch fallen. Die Anbieter hätten mehr machen müssen, gibt Höttges immerhin zu.

Viele warme Worte von Scheuer können nicht überdecken, dass es sich nur um Absichtserklärungen handelt und nicht um verbindliche Verpflichtungen. Zudem sind sie an günstige Bedingungen für das Handy-Netz der Zukunft, G5 genannt, gebunden. Scheuer hätte mehr von seinem Vorgänger Alexander Dobrindt lernen sollen, der vor drei Jahren schon die hundertprozentige Versorgung für 2018 versprochen hatte. Wer kleinere Brötchen bäckt, verschluckt sich nicht so leicht.

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13.07.2018, 06:00 Uhr
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