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Schellen-Ursli

Schellen-Ursli

In dem Familienfilm aus der Schweiz stürzt sich ein Bauernjunge in ein gefährliches Abenteuer.

Schellen-Ursli

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Schweiz 2014

Regie: Xavier Koller
Mit: Jonas Hartmann, Marcus Signer, Tonia Maria Zindel

104 Min. - ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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Film bewerten

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26.02.2016
  • Klaus-Peter Eichele

In der Schweiz ist die Geschichte des Engadiner Bergbauernbuben so populär wie „Heidi“. Daher wundert es nicht, dass mit Xavier Koller der höchstdekorierte eidgenössische Regisseur (Oscar für „Reise der Hoffnung“) die erste abendfüllende Verfilmung des 1945 erschienenen Bilderbuchs übernommen hat.

Angesichts der Kürze der Vorlage haben Koller und sein Koautor Stefan Jäger den Großteil der Filmerzählung allerdings frei hinzuerfunden. Sie beginnt auf einer in sommerliche Farbenpracht getauchte Alm, wo der etwa zehnjährige Uorsin die Ziegen hütet, während sein Vater in althergebrachter Handarbeit Käse fabriziert. Das Idyll verkehrt sich jedoch ins Gegenteil, als beim Abtrieb der Wagen mit der gesamten Sommerproduktion in eine Schlucht stürzt. So verbringt die Familie den Winter in bitterer Armut, verschärft noch von den Machenschaften des geldgierigen Dorfvorstehers und dessen fiesem Sohn, der Uorsin unablässig schikaniert.

Ein düsteres Drama ist indes nicht zu befürchten, prallt doch alle Unbill an der Frohnatur und dem Optimismus des Titelhelden ab. Allerdings muss der Bub, um die finale Intrige seines Erzfeinds zu kontern, am Ende allein zur tief verschneiten Alm aufsteigen, wobei ihm die zuvor geschlossene Freundschaft zu einem Wolf eine wertvolle Hilfe ist.

Der Film überzeugt durch die Spielfreude seiner jungen Darsteller und den abwechslungsreichen Mix aus Abenteuer, märchenhafter Naturmystik und einigen Schlieren Alltagsrealismus, wobei das Ganze in der Summe eine Spur zu lieblich geraten ist. Für einen reuelosen Kinonachmittag mit der ganzen Familie ist „Schellen-Ursli“ aber allemal gut genug.

Kinderabenteuer vor prächtiger Alpinkulisse – ohne großen Anspruch, aber unterhaltsam.

Spielplan

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26.02.2016, 22:22 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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