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Breslau

Schatzsucher graben nach Nazi-Goldzug

Gibt es einen Sensationsfund oder eine totale Pleite? Nach vielen Spekulationen soll das Rätsel um den angeblichen Zug mit Nazigold aus dem Zweiten Weltkrieg jetzt endlich gelöst werden.

17.08.2016
  • DPA

Warschau. Am Dienstag begannen die Grabungen in einem Waldstück zwischen Wroclaw (Breslau) und dem niederschlesischen Walbrzych (Waldenburg), am inzwischen berühmt gewordenen Bahnkilometer 65. „Zwei Bagger sind am Werk“, sagte die Sprecherin der Schatzsucher, Christel Focken.

Die Hobbyhistoriker Piotr Koper und Andreas Richter, die den Zug mit einem Bodenradar geortet haben wollen, hoffen, innerhalb einer Woche Ergebnisse zu erzielen, wie Andrzej Gaik vom Suchteam sagte. Es werde an drei Stellen und in bis zu sechs Meter Tiefe gegraben. Das Suchgebiet sei für die Öffentlichkeit gesperrt. „Schließlich arbeiten wir mit schwerem Baugerät“, sagte Gaik. „Hier soll niemandem etwas passieren.“ Ein Kamerateam werde die Suche filmen und Videos online stellen.

Am Dienstagmorgen hatte sich der Beginn der Suche zunächst verzögert. Der Strom am Grabungsort sei nicht rechtzeitig abgeschaltet worden, berichtete der Sender TVN24. Dies hätte für die Arbeiten eine Gefahr darstellen können. Die Suche hatte ursprünglich um 8 Uhr morgens beginnen sollen, mit etwas Verspätung ging es schließlich los.

In der Region in Südwestpolen gibt es viele unterirdische Gänge. Die Nazis hatten im nahegelegenen Eulengebirge unter dem Namen „Projekt Riese“ ein monströses Stollensystem bauen lassen, das aber nie fertiggestellt wurde. Den Schatzsuchern zufolge könnte der von ihnen vermutete Tunnel dorthin führen. „Vielleicht war der Tunnel ein Verbindungsstück“, sagte Gaik.

Über den angeblichen Goldzug kursieren seit den 1970er Jahren Gerüchte. Die Nazis sollen damit Kriegsbeute vor der heranrückenden Sowjet-Armee versteckt haben. Beweise gibt es aber keine. Experten aus Krakau zweifelten sogar daran, dass die Bodenaufnahmen des Schatzgräber-Duos echt sind.

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17.08.2016, 06:00 Uhr
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