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Schallende Ohrfeige für Boris Becker
Keinen Bock auf Davis Cup: Philipp Kohlschreiber. Foto: dpa
Tennis

Schallende Ohrfeige für Boris Becker

Die drei besten Spieler haben dem neuen Chef des deutschen Herrentennis für den Davis-Cup abgesagt.

06.09.2017
  • DPA

New York. Schallende Ohrfeige für Heilsbringer Boris Becker: Die drei besten deutschen Profis haben dem neuen starken Mann im deutschen Herren-Tennis für das erste Davis-Cup-Match unter seiner Regie unerwartet einen Korb gegeben. Ohne die Zverev-Brüder Alexander und Mischa sowie Philipp Kohlschreiber, der bei den US Open im Achtelfinale Roger Federer (Schweiz) mit 4:6, 2:6, 5:7 klar unterlag, droht dem DTB mit einer Not-Auswahl vom 15. bis 17. September in Portugal der Abstieg – und Becker der GAU.

„Die Absagen von Sascha, Mischa und Philipp sind für uns natürlich schwierig zu kompensieren“, sagte Michael Kohlmann, Davis-Cup-Teamchef und damit neuerdings Ikone Becker unterstellt. Der Mitte August mit großem Tamtam als „Head of Men‘s Tennis“ vorgestellte 49 Jahre alte Becker sollte eigentlich neuen Schwung in die Mannschaft bringen, Kräfte bündeln, für Lust an der „Nationalmannschaft“ sorgen – dies ist somit vorerst ziemlich schiefgegangen.

Die plötzlichen Absagen sind für Becker, der dem abtrünnigen Top-Trio bei den US Open tagtäglich über den Weg lief, und Kohlmann mehrfach bitter. Keiner der drei ist verletzt, der in Flushing Meadows in Runde zwei ausgeschiedene Alexander Zverev wird ab dem kommenden Montag auf dem herausragenden Weltranglistenplatz vier geführt, die anderen beiden schieden beim letzten Grand Slam des Jahres erst im Achtelfinale aus.

B-Auswahl soll's richten

Die Zverev-Brüder hatten zudem ihre Bereitschaft zur Teilnahme deutlich signalisiert, Mischa Zverev noch am Montag nach seinem Aus in New York. Von den Geschwistern wie von Kohlschreiber kam zunächst kein Kommentar zur Absage.

Statt neuer Lust kein Bock auf den Abstiegskampf – ein verheerendes Signal. Kohlmann musste somit ein Quartett nominieren, das gerade noch als B-Auswahl durchgeht. Jan-Lennard Struff (Warstein) und Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) sowie die Debütanten Yannick Hanfmann (Karlsruhe) und Tim Pütz (Frankfurt) sollen den dritten Abstieg aus der Weltgruppe nach 1982 und 2003 verhindern. sid

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06.09.2017, 06:00 Uhr
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