Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Schäfer sehen ihre Existenz bedroht

Schäfer sehen ohne einen Wechsel in der Förderung ihrer Betriebe ihre Existenz bedroht.

12.04.2018

Von dpa/lsw

Ein Schäfer kontrolliert die Klauen eines Schafes. Foto: Federico Gambarini dpa/lsw

Stuttgart. Von einer Prämie pro Weidetier als Ergänzung zur flächenbezogen Prämie versprechen sie sich ein besseres Einkommen und attraktivere Bedingungen für den Nachwuchs. Am Donnerstag übergaben Vertreter des Bundesverbandes der Berufsschäfer vor dem Landtag in Stuttgart eine Petition mit 120 000 Unterschriften an Agrarstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU). «Wir sind gekommen, um für die Schäfer in Deutschland um Hilfe zu bitten«, sagte Sven de Vries vom Verband, der von seinem Schaf Erika begleitet wurde.

Gurr-Hirsch versprach, die Forderung zu prüfen, meldete aber zugleich Bedenken an. Die Fehleranfälligkeit sei bei einer tierbezogenen Prämie sehr groß ebenso wie der Dokumentationsaufwand für Schäfer und Behörden.

Aktionen der Schäfer waren in bundesweit zwölf Städten geplant. Sie hoffen auf eine Entscheidung zu ihren Gunsten bei der Agrarministerkonferenz Ende April in Münster. In Baden-Württemberg arbeiten laut Angaben des Landesschafzuchtverbands 140 hauptamtliche Schäfer.

Ein Schäfer kontrolliert die Klauen eines Schafes. Foto: Federico Gambarini dpa/lsw

Zum Artikel

Erstellt:
12. April 2018, 11:13 Uhr
Aktualisiert:
12. April 2018, 15:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. April 2018, 15:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+