Tübingen · Arsenal

Sanierung würde sehr teuer

Dennoch hat der Tübinger GWG-Geschäftsführer Uwe Wulfrath noch Hoffnung für den Erhalt des Kinos.

03.07.2019

Von ust

Die GWG wäre bereit, das zum Kauf stehende Gebäude, in dem das Tübinger Kino Arsenal untergebracht ist, zu erwerben (wir berichteten). Ein Kauf zusammen mit anderen Parteien kommt laut GWG-Geschäftsführer Uwe Wulfrath jedoch nicht infrage. „Das ginge nur zusammen mit Eigentümern, auf die man sich 2000-prozentig verlassen kann.“ Denn das Hausmüsste im laufenden Betrieb modernisiert werden. Und wenn das Vertrauen untereinander nicht ausreiche, könne auch kein Vertrag die Arbeiten entsprechend regeln, so Wulfrath.

Eine Sanierung mit geringem Aufwand hält er in diesem speziellen Fall für unmöglich. Das ausgelatschte Treppenhaus und die notdürftig geflickten Elektroanlagen „würde ich als Vermieter nicht vertreten“.

Eine Sanierung käme aber seines Erachtens so teuer, dass die Mieten hinterher viel zu hoch wären. Dennoch ist die GWG weiterhin interessiert am Erwerb des Hauses in der Hinteren Grabenstraße 20. „Wir nehmen Geld in die Hand, um das Kino zu retten, obwohl man hinterher nicht unbedingt ein gutes Geschäft damit macht.“ In Bezug auf eine Einigung der Parteien sieht Wulfrath noch nicht schwarz. Er sei, so betont er, „verhalten optimistisch“. ust

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Erstellt:
3. Juli 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Juli 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2019, 01:00 Uhr

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