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Oper

Sanierung: Kosten sollen auf den Tisch

Das Kabinett befasst sich morgen doch nicht mit den Staatstheatern in Stuttgart und Karlsruhe. Die CDU hat noch Fragen.

19.02.2018

Von ROLAND MUSCHEL

Stuttgart. Auf Antrag der CDU-Landtagsfraktion kann sich das Kabinett entgegen der ursprünglichen Planung an diesem Dienstag nicht mit der „Entwicklung des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und der Württembergischen Staatstheater Stuttgart“ befassen. Die entsprechende Vorlage von Finanzministerin Edith Sitzmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (beide Grüne) ist von der Tagesordnung des Ministerrats genommen worden. „Wir stehen zur Sanierung und zur Erweiterung der beiden Staatstheater, das ist nicht der Punkt. Aber wir wollen keinen Schnellschuss. Für eine weitreichende Grundsatzentscheidung benötigen wir belastbares Zahlenmaterial. Das fehlt uns bisher“, sagte der Finanzexperte der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Wald, der SÜDWEST PRESSE.

Die strittige Kabinettsvorlage enthält praktisch keine Zahlen zu den erwarteten Kosten, aber einen weitgehenden Beschlussvorschlag („...und befürwortet die Umsetzung der Maßnahmen“). Für beide Projekte zusammen wird in Koalitionskreisen mit Kosten im hohen dreistelligen Millionenbereich gerechnet. In der CDU wird darauf verwiesen, dass es beim Nationalparkzentrum Ruhestein auch eine Grundsatzentscheidung des Kabinetts ohne Betriebskonzept und Baukostenrechnung gegeben habe. Die Kosten für das Projekt seien nun etwa doppelt so hoch wie zunächst vorgesehen. Daraus müsse man Lehren ziehen. rol

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Erstellt:
19. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2018, 06:00 Uhr

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