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Vorwiegend heitere Hits: 75 Songs aus 57 Jahren

Sänger Cliff Richard feiert seinen Geburtstag mit einer Drei-CD-Compilation und Konzerten in London

Come on, little baby, let's a move it" - mit dieser heiteren Aufforderung geht eine besondere Best-of-CD los. Mit "Move It" startete 1958 auch die Karriere des Sängers, der als Harry Rodger Webb am 14.

14.10.2015
  • CLAUDIA REICHERTER

Oktober 1940 im damals noch zum Britischen Empire gehörenden Indien in eine englische Familie geboren wurde: Unter dem Namen Cliff Richard gehört dieser Mann mit mehr als 250 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Musikern der Welt. Und das seit 57 Jahren. Seinen 75. Geburtstag feiert er heute mit einem von sechs Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall - und mit seinem 101. Album, auf dem sich für jedes seiner Lebensjahre ein Hit findet: "75 at 75" (Warner).

Nur das 19. Stück auf der dritten CD dieser dreiteiligen Compilation war bislang unveröffentlicht: "Golden". Die anderen Nummern kennt auch, wer kein Cliff-Richard-Fan ist. Evergreens wie "Living Doll", zartschmelzende Balladen wie "Travellin' Light", "The Young Ones", "Devil Woman", "Summer Holiday" bis hin zu "We Don't Talk Anymore" und dem Weihnachtsschmachtfetzen "Mistletoe And Wine".

Unterlegt sind viele wie der Opener "Move It" von klassisch perlendem, gut tanzbarem Midtempo-Rock 'n' Roll, -Pop und -Rock. Das klingt so glatt produziert, dass wahre Rockabillys die Nase rümpfen mögen. Aber denjenigen unter uns, die die 1960er Jahre bewusst als Teens oder junge Erwachsene erlebt haben, kommen bei diesen Klängen die erste schüchterne Aufforderung zum Tanz im selbstgenähten Petticoat, der erste Skiausflug im VW Käfer, der erste Kuss in den Sinn. Hach. Zahlreiche Fans weiblichen Geschlechte hätten diesen Kuss mit hoher Wahrscheinlichkeit am liebsten jenem Mann geschenkt, der hier eingangs "Come on, little baby, let's a move it" singt. Und so schnurrte Cliff Richards denn auch gefühlt jahrzehntelang ohne Unterlass "Lucky Lips" - und in deutscher Übersetzung: "Diese Lippen muss man küssen."

Der heute vorwiegend in Portugal und auf Barbados lebende vitale 75-Jährige mit dem Zahnpastastrahlen und der Dauerbräune, 1995 von der britischen Queen zum Ritter geschlagen und neben seiner Musik für zahlreiche Kinofilme sowie das auf Emily Brontës Klassiker "Wuthering Heights" basierende Musical "Heathcliff" verantwortlich, war der Mädchenschwarm der Generation Nierentisch - einer Ära, in der die Paare nicht nur zur "everlasting love" den Stehblues tanzten, sondern auch wirklich noch ein Leben lang zusammenblieben. Während die US-Vorbilder Elvis und der für Webbs Künstlername Pate stehende Little Richard abdrehten und aufgingen wie Muttis Ofenschlupfer, blieb Cliff Richard nicht nur Zeit seines Lebens in der Tat gemäß seinem 1962er-Hit ein "Bachelor Boy", also ledig, sondern entfaltete sich gleichsam als die Prilblume unter den Entertainern der vergangenen 57 Jahre: fröhlich, farbig, selbsthaftend. Klinisch rein, da abwaschbar. Und auch nach Jahrzehnten durchaus noch ansehnlich. Nur, dass ein Kühlschrankaufkleber nicht so in die Beine geht. Dass das Richards bis auf eine Ausnahme nicht von ihm geschriebene Stücke heute noch tun, zeigt die zum Jubeltag veröffentlichte Compilation, die Richard selbst "mein Leben in Musik" nennt.

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14.10.2015, 12:00 Uhr
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