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Sabine

Sabine

Nachdem einer jungen Mutter das Sorgerecht entzogen worden ist, flüchtet sie in die Welt der Drogen und Prostitution.

Frankreich

Regie: Philippe Faucon
Mit: Catherine Klein, Mark Saporta, Sylvia Haunetto

- ab 0 Jahren

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28.10.2015
  • Festivalinfo

Mit 17 verlässt Agnès ihr Elternhaus. Innerlich leer und verloren irrt sie umher und versucht irgendwie klarzukommen. Jérôme, der süße Typ aus der Disko, ist ihr Anker in einer verzweifelten Lage – scheinbar. Sie wird sofort schwanger und als der kleine Mathieu zur Welt kommt, wird ihr das Sorgerecht entzogen. Ein Leben, das für sie so nicht mehr lebenswert ist. Sie gerät noch mehr auf Abwege als zuvor schon, flüchtet sich in Drogen und begibt sich in eine Welt, in der sie Sabine, die Prostituierte ist …

Spielplan

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28.10.2015, 12:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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