Tübingen · Stadtbahn

SPD greift neue Bürgerinitiative an

Tübinger Sozialdemokraten erheben schwere Vorwürfe.

17.09.2020

Von ST

Anlässlich der Gründung der Bürgerinitiative gegen die Stadtbahn meldet sich die Tübinger SPD zu Wort: „Die Regionalstadtbahn ist das größte Klimaschutzprojekt in der Region“, so Dorothea Kliche-Behnke, Landtagskandidatin der SPD im Wahlkreis Tübingen. „Wer jetzt Stimmung gegen die Innenstadtstrecke macht, gefährdet den Erfolg des ganzen Projekts und verweigert sich der dringend nötigen Mobilitätswende.“ Zudem bleibe die BI erfolgversprechende Gegenvorschläge schuldig, findet Martin Sökler, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion Tübingen. Es zeichne sich ab, dass weder ein Ausbau des Bussystems noch der Bau einer Seilbahn eine gleichwertige Alternative darstelle.

Dass Pendler aus der Region umsteigefrei in die Tübinger Innenstadt, zur Uni und zu den Kliniken fahren können, sei essentiell für den Erfolg der Regionalstadtbahn, ergänzt Werner Walser, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Tübingen. „Studien zeigen uns, dass Lösungen, die einen Umstieg am Hauptbahnhof erforderlich machen, nicht zu den gewünschten Effekten führen“, so Walser. Um viele Menschen zum Umstieg auf die Schiene zu bringen, braucht es Direktverbindungen etwa aus Mössingen, Reutlingen, Herrenberg oder Rottenburg.“ Das würden übrigens auch die Kommunalpolitiker in den umliegenden Gemeinden und Kreisen so sehen.

Julia Silec, Kreisvorsitzende der Jusos, wirft der BI vor, mit einer Studie aus dem Jahr 2008 beweisen zu wollen, dass die Stadtbahn nicht zum Klimaschutz beiträgt.

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Erstellt:
17. September 2020, 19:27 Uhr
Aktualisiert:
17. September 2020, 19:27 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. September 2020, 19:27 Uhr

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