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Rottenburg

SPD bekräftigt ihre Position

Mit einer Presseerklärung reagierte der SPD-Ortsverein gestern auf den Vorwurf des Verlegers Jochen Kopp, sie versuche den Kopp-Verlag einzuschüchtern und greife die Pressefreiheit an.

11.09.2015

Von ele

Rottenburg. Wie berichtet, hatte die Rottenburger SPD einen Artikel auf „Kopp Online“ kritisiert, in dem Flüchtlinge als „Waffe“ bezeichnet wurden und Politiker als „ferngelenkte Zombies“. Solche Artikel seien geeignet, „Hass gegen Flüchtlinge zu schüren“, stellte die SPD fest und forderte Kopp auf, „sich klar und eindeutig zu positionieren“. Der Verleger verweigerte dies. Er warf der SPD Gesinnungsschnüffelei vor, fühlte sich gar „an die beiden Diktaturen . . . auf deutschem Boden“ erinnert.

Gestern bekräftigten Hermann Josef Steur und Margarete Nohn noch einmal die Position des Ortsvereins: Der habe vom Inhaber des Kopp-Verlages nur eine klare Auskunft gefordert, ob er hinter dem Beitrag stehe oder sich distanziere. „Wir haben ihn nach seiner Meinung gefragt.“ Kopp hätte sich auch anders positionieren können, schreibt die SPD, wenn seine Meinung nicht mit der des Verfassers übereinstimme. Dies sei keine „Gedanken- oder Gesinnungsschnüffelei“. Kopps Vorwurf eines Angriffs auf die Pressefreiheit sei vielmehr der Versuch, „unliebsame Kritiker mundtot zu machen“. Die SPD werde auch weiterhin zu Kopp-Publikationen Stellung nehmen – „wenn es uns angezeigt erscheint“.

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Erstellt:
11. September 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
11. September 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. September 2015, 12:00 Uhr

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