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Stuttgart

SPD: Rund 7500 offene Stellen in der Landesverwaltung

In der baden-württembergischen Verwaltung und Justiz sind nach Angaben der SPD-Landtagsfraktion mehr als 7500 von fast 120 000 Stellen unbesetzt.

09.07.2018

Von dpa/lsw

Andreas Stoch, Fraktionschef der SPD in Baden-Württemberg. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Das gehe aus einer Erhebung im Auftrag der SPD in den Ministerien zum Stichtag 1. April hervor, berichten «Stuttgarter Nachrichten» und «Stuttgarter Zeitung» (Dienstag). Nicht erfasst worden sei der Schulbereich.

SPD-Fraktionschef Andreas Stoch sagte den Zeitungen, zum Teil seien die Gründe nachvollziehbar und die Vakanzen vorübergehend. «In einigen Bereichen sind die Zahlen aber so eklatant, dass sich niemand herausreden kann.» Um bei jungen Berufseinsteigern oder Umsteigern mit der freien Wirtschaft mithalten zu können, brauche es weitere Anreize - etwa auch eine bessere Bezahlung, zum Beispiel für IT-Kräfte. Neue Besoldungsregeln könnten auch die große Zahl fehlender Ärzte im gesundheits- und vorsorgeärztlichen Dienst sowie im ärztlichen Dienst der Justiz reduzieren, hieß es.

Das federführend für alle Ressorts antwortende Innenministerium zeigt sich nach Angaben der Zeitungen in der Reaktion auf den SPD-Antrag gelassen. Es gebe immer einen bestimmten Sockel an unbesetzten Stellen. Deren Gesamtzahl bewege sich «in dem zu erwartenden Rahmen».

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Erstellt:
9. Juli 2018, 18:01 Uhr
Aktualisiert:
9. Juli 2018, 17:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2018, 17:10 Uhr

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