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Tübingen · Erstaufnahmestelle

Nach Tübinger Kritik: SPD-Anfrage zum Screening

Nach der Tübinger Kritik hat die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle einen Antrag zum Medizinischen Screening von Geflüchteten gestellt.

01.08.2019

Von hoy

Die Abgeordnete Wölfle (Wahlkreis Emmendingen) bezieht sich in ihrer weiteren parlamentarischen Initiative auf die TAGBLATT-Berichte über verzögerte Behandlungen von Frauen in der Erstaufnahmestelle Tübingen, die Aids und oft auch Hepatitis haben.

In zwölf Punkten verlangen Wölfle und vier weitere Kollegen ihrer Fraktion Auskunft über Infektionskrankheiten, über die Aufklärung der Geflüchteten und den Infektionsschutz. Die Fragen beziehen sich zum einen auf das Ankunftszentrum in Heidelberg, aber auch auf die Erstaufnahmestellen (EA) in Baden-Württemberg – darunter die EA für besonders schutzbedürftige Frauen in Tübingen. Gefragt wird unter anderem unabhängig von der medizinischen Grundversorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nach einem „vereinfachten Verfahren mit einer festgelegten Höchstbearbeitungszeit“ für HIV-Tests.

In der Anfrage greift die SPD auch den Vorschlag des Tübinger Arztes Dr. Martin Kaiser nach einem Eingangs-Screenings in den EAs auf, um mögliche Traumatisierungen und (Infektions-)Krankheiten zu erfassen, die nicht zur Standarduntersuchung in Heidelberg zählen. Sabine Wölfle verweist dabei auf die Empfehlungen der Landeskommission Aids in Nordrhein-Westfalen.

Das vom Regierungspräsidium Tübingen in Aussicht gestellte „Pilotprojekt“ im Land für ein erweitertes medizinisches Screening veranlasst Wölfle zudem zur Nachfrage, wann dieses gestartet werden soll.

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Erstellt:
1. August 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
1. August 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. August 2019, 01:00 Uhr

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