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Raumfahrt

Russlands neue Rakete besteht Test

„Sojus“-2.1a bringt ein unbemanntes Raumschiff auf Kurs zur Raumstation. An Bord: der Roboter „Fedor“.

23.08.2019

Von DPA

Bilderbuchstart: die „Sojus“-2.1a-Rakete mit dem (diesmal unbemannten) Raumschiff „Sojus“-MS-14 auf der Spitze. Foto: Uncredited/Roscosmos Space Agency Press Service/AP/dpa

Baikonur. Russland hat ein „Sojus“-Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Es war einerseits ein Testflug mit der neuen „Sojus“-2.1a-Rakete, deshalb war das Raumschiff unbemannt, andererseits waren an Bord Nahrung, Medikamente und Pakete für die Besatzung – und ein Roboter namens „Fedor“.

Der Testflug mit der Rakete war notwendig geworden, weil ein Flug mit diesem Typ mit einem „Progress“-Frachter im Jahr 2015 schiefgegangen war. Als Fehler wurde ausgemacht, dass sich der Frachter nicht richtig von der dritten Stufe der Rakete getrennt hatte.

Die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos will die „Sojus“-2.1a-Rakete auch für bemannte Transporte zur ISS nutzen, dafür muss sie aber sicher funktionieren. Wegen des Fehlschlags im Jahr 2015 werden die bemannten Raumschiffe immer noch mit der alten „Sojus“-FG-Rakete geflogen, aber die gehen zur Neige.

„Fedor“ soll erstmals in der Schwerelosigkeit des Alls getestet werden. Künftig soll er Roskosmos zufolge für „gefährliche Aufgaben“ an Bord der ISS und bei Weltraumspaziergängen eingesetzt werden. Außerdem überlegt Roskosmos, ihn zur Vorbereitung bemannter Mondflüge auf den Mond zu schicken.

Der Roboter, der mit Kopf, Armen und Beinen einem Menschen ähnelt, soll vorerst nur kurze Zeit im All bleiben. Er kehrt zur Erde zurück. Egbert Manns (mit dpa)

Der mit Armen und Beinen ein wenig menschenähnlich gemacht Roboter „Fedor“. Foto: Roscosmos space agency/afp

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Erstellt:
23. August 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. August 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. August 2019, 06:00 Uhr

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