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Russlands Mann für Sicherheit
Lächeln sieht man ihn selten: So kennen die Russen Verteidigungsminister Sergej Schojgu. Foto: afp
Zur Person: Sergej Schojgu

Russlands Mann für Sicherheit

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu ist bei den Russen anerkannt. Acht Jahre lang war er Minister für den Katastrophenschutz.

02.12.2015
  • ULRICH HEYDEN

Ende November erstattete Verteidigungsminister Sergej Kuschugetowitsch Schojgu Präsident Putin Bericht vom Krieg in Syrien. Er verlas, dass es in den letzten vier Tagen 522 Starts von Militärflugzeugen, 101 gestartete Lenkwaffen und 826 zerstörte gegnerische Ziele gab. Gemäß den Anweisungen des Präsidenten habe man "Kontakt zu den französischen Streitkräften aufgenommen". Grimmig, grollend: So kennen die Russen den Minister.

Dass Putin den ehemaligen Katastrophenschutz-Minister 2012 zum Verteidigungsminister machte, war kein Zufall. Der Präsident war mit dem beliebten Politiker befreundet. Der Name Schojgu fällt immer auch dann, wenn es um eine mögliche Nachfolge von Putin geht.

Seine Laufbahn begann der Bauingenieur in der Baubranche. 1988, in der Hochzeit der Perestroika, trat er seine erste politische Stellung an, als stellvertretender Sekretär des kommunistischen Parteikomitees in Abakan. 1991, unter Jelzin, wurde Schojgu Leiter des Komitees für Katastrophenschutz, 1994 Minister für außerordentliche Situationen.

Lächeln sieht man ihn selten - es ist wohl die lange Dienstzeit, die dem 60-Jährigen im Nacken sitzt. Seit 1991 bekleidet er fast ohne Unterbrechung hohe Positionen im Rang eines Ministers. 2012 schien für Schojgu eine ruhigere Zeit zu beginnen, doch dann besann sich Putin auf seinen Freund: Verteidigungsminister Serdjukow war in einen Korruptionsskandal verwickelt und musste ersetzt werden. Schojgu machte einige seiner Reformen rückgängig, holte entlassene Offiziere wieder in den Dienst. Dass bei der Annexion der Krim durch Russland nur zwei Menschen getötet wurden, zeugte nach Meinung vieler Russen von der professionellen Führung durch den Verteidigungsminister.

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02.12.2015, 08:30 Uhr
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