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Münchner Sicherheitskonferenz

Russland spricht von Kaltem Krieg

Russland Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat in drastischen Worten eine neue Ost-West-Konfrontation beklagt.

15.02.2016

Von DPA/AFP

München. "Wir sind in die Zeiten eines neuen Kalten Krieges abgerutscht", sagte Medwedew bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Angesichts der Konflikte in der Ukraine und in Syrien müsse wieder Vertrauen aufgebaut werden. Das sei ein schwieriger Weg. "Aber wir müssen diesen Prozess anfangen. Und da darf es keine Vorbedingungen geben", sagte der Regierungschef, der in München Präsident Wladimir Putin vertrat.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg versicherte, das westliche Militärbündnis sei nicht an Konfrontation interessiert. Er wolle Russland nicht als "Feind" bezeichnen, wie Putin es umgekehrt mit Blick auf die Nato getan habe. Die Nato-Verteidigungsminister hatten jüngst eine Verstärkung der Truppen in Osteuropa angekündigt. Über die Beziehungen Russlands zur EU sprach Medwedew von einem verdorbenen Verhältnis.

In der Syrien-Krise schwinden nach der Münchner Vereinbarung vom Freitag bereits die Hoffnungen, dass es rasch zu einer Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland kommen kann. Russland verstärkte nach Angaben von Aktivisten seine Luftschläge.

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Erstellt:
15. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
15. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2016, 08:30 Uhr

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