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Energielabel

Rückkehr zur Vernunft

Wieso die EU je dazu übergegangen ist, Haushaltsgeräte in Energieverbrauchs-Klassen wie A+, A++ und A+++ einzuteilen, bleibt ein Rätsel.

23.03.2017

Von ANDREAS CLASEN

Das Ergebnis war auf jeden Fall ein dickes Minus für die Verbraucher. Damit wurden Käufer mehr verwirrt als aufgeklärt. Dass Brüssel nun zur alten Skala zurückkehrt, ist daher zu begrüßen. Es ist eine Rückkehr zur Vernunft.

Die Politiker in Brüssel sollten sich dafür aber gegenseitig nicht zu lange auf die Schulter klopfen, denn sie könnten noch an vielen anderen Stellen für mehr Klarheit sorgen. Die EU sollte zum Beispiel endlich die Lebensmittel-Ampel einführen. Mit einem Blick könnten Verbraucher anhand der Farben Rot, Gelb oder Grün erkennen, ob ein Produkt viel Fett, Zucker und Salz enthält oder wenig. Aktuell müssen sie sich mit Portionen und Prozentangaben zum täglichen Bedarf beschäftigen.

Ein anderes Beispiel: In Südtirol kaufen Urlauber gerne Speck ein. Oft prangt da das kreisförmige blau-gelbe EU-Label „geschützte geografische Angabe“ auf der Verpackung. Das muss dann wirklich die regionale Spezialität sein, denkt man. Tatsächlich kann das Schweinefleisch aus Dänemark stammen. Brüssel sollte daher dieses Label abschaffen und es beim kreisförmigen rot-gelben EU-Label „geschützte Ursprungsbezeichnung“ belassen, für das strenge Kriterien gelten.

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Erstellt:
23. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. März 2017, 06:00 Uhr

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